Gehaltskampf: Gewerkschaft ruft zum Streik bei Spielbanken auf

Gäste der MERKUR SPIELBANKEN in Niedersachsen müssen sich auf einen Warnstreik einstellen. Betroffen sein könnte auch die Spielbank in Wolfsburg.

Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: Anke Donner

Wolfsburg. In der zweiten Verhandlungsrunde haben sich die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und die MERKUR SPIELBANKEN Niedersachsen GmbH angenähert. Der Gewerkschaft ver.di liegt ein zweites Angebot im Nachgang der zweiten Verhandlungsrunde vom 27. Januar 2026 vor. In dieser Woche soll es jedoch zu einem Warnstreik kommen, wie es in einer Pressemitteilung der Gewerkschaft heißt.



„Wir begrüßen die Bereitschaft von Herrn Kampe, mit uns über Gehalt, Weihnachts-/Urlaubsgeld und ein Ende der gekappten Zeitzuschläge zu verhandeln“, so Martina Haack, ver.di-Verhandlungsführerin. „Wir schauen allerdings auch auf die Entgeltsteigerungen, von denen wirklich alle Beschäftigten profitieren. Und da liegen wir einfach noch auseinander. Wir fordern 7 Prozent mehr Gehalt.“

Das fordert ver.di


Im Vorfeld der dritten Verhandlungsrunde am Donnerstag, dem 12. Februar 2026, ruft ver.di daher alle Beschäftigten zum Warnstreik auf. Gäste der Spielbanken müssen mit eingeschränkten Öffnungszeiten, eingeschränktem Spielangebot und geschlossenen Spielbanken rechnen. ver.di fordert für die 430 Beschäftigten der Spielbanken in Niedersachsen eine Entgelterhöhung von sieben Prozent, Weihnachts-/Urlaubsgeld, sowie bezahlte Pausen für alle Beschäftigten. Die dritte Verhandlungsrunde findet am 12. Februar 2026 statt.