Region. Im Amtsbezirk Braunschweig fließen über zwei Millionen Euro aus dem Programm „Zukunftsräume Niedersachsen“ in Projekte für mehr Lebensqualität vor Ort, wie die Niedersächsische Landesregierung in einer Pressemitteilung bekannt gibt.
In der neunten Antragsrunde des Förderprogramms konnten in Niedersachsen insgesamt 40 neue Projekte mit einem Gesamtvolumen von knapp 15 Millionen Euro und einer Gesamtförderung von über 8,6 Millionen Euro bewilligt werden. Damit sei es die umfangreichste und erfolgreichste Runde seit Bestehen des Programms.
Das sind die geförderten Projekte in unserer Region
Stadt Goslar: Altstadtforum 2.0 – Zukunftsräume im Welterbe Goslar
Die Stadt Goslar plant das 2025 gegründete Altstadtforum auszubauen, um Bürgerinnen und Bürger, Wirtschaft, Kultur und Verwaltung miteinander zu vernetzen. Die Innenstadt soll als Wohn-, Wirtschafts- und Kulturstandort attraktiver und in nachhaltiger Stadtentwicklung und Mobilität gefördert werden (Gesamtkosten: 150.000 Euro, Förderung 90.000 Euro).
Stadt Goslar: Aufwertung Marktplatz Vienenburg
Der Marktplatz in Vienenburg soll begrünt und mit Sitzmöglichkeiten zum Aufenthaltsort weiterentwickelt werden. Bürgerinnen und Bürger sollen sich dabei mit ihren Gedanken, Wünschen und Anregungen einbringen können (Gesamtkosten: 750.000 Euro, Förderung 300.000 Euro).
Stadt Helmstedt: Skatepark Helmstedt
Am Piepenbrink-Park soll ein inklusiver Skatepark für Kinder und Jugendliche entstehen. Die Wünsche der Skatebegeisterten vor Ort fließen dabei in den Entwurf mit ein (Gesamtkosten: 457.741,67 Euro, Förderung 274.645 Euro).
Stadt Peine: Fördermittelmanager/in
Den ländlichen Raum um die Stadt Peine zu stärken, zur Weiterentwicklung und Daseinsvorsorge beizutragen sowie Förderprogramme und Projekte zu betreuen sind Aufgaben, die Zeit und Expertise benötigen. Mit der Förderung des Landes will die Stadt Peine dafür eine Vollzeitstelle schaffen (Gesamtkosten: 237.000 Euro, Förderung 213.300 Euro).
Stadt Peine: GetStarted – Deine Chance. Dein Start.
Die Peiner Innenstadt soll durch wechselnde Pop-Up-Geschäfte belebt und wirtschaftlich gestärkt werden. Lokale Gründerinnen und Gründer erhalten die Chance, sich und ihre Produkte zu präsentieren Das Modell soll zunächst für sechs Monate mietfrei erprobt und bei Erfolg fest in der Innenstadt etabliert werden (Gesamtkosten: 333.333,33 Euro, Förderung 300.000 Euro).
Stadt Seesen: Seesen City.Expo
Mit der „City.Expo“ will die Stadt Seesen die Idee der „Expo 2000“ auf lokaler Ebene neu denken. Mit Festzeltmeilen und großen Bühnen sollen Wirtschaft, Ehrenamt und Kultur in Seesen sichtbar und die Innenstadt belebt werden (Gesamtkosten: 321.000 Euro, Förderung 288.900 Euro).
Stadt Wolfenbüttel: Wolfenbütteler Stadtmarkt neu gedacht - multifunktionale Belebung eines zentralen Stadtraums
Der Wolfenbütteler Stadtmarkt soll unter Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger neu geplant werden und sich zu einem attraktiven, vielseitigen und barrierearmen Begegnungs- und Aufenthaltsort weiterentwickeln (Gesamtkosten: 145.200 Euro, Förderung 87.180 Euro).
Weitere geförderte Projekte
Stadt Herzberg am Harz: Dirtpark im Domeyerpark – Herzberg verleiht Drahteseln Flügel
Auf dem brachliegenden Areal zwischen Domeyerpark und dem städtischen Jugendzentrum ist eine Fahrstrecke für Mountainbikes und BMX-Räder – ein sogenannter Dirtpark – in Planung. Das Vorhaben wird unter anderem vom Jugendrat der Stadt Herzberg am Harz begleitet (Gesamtkosten: 360.649,24 Euro, Förderung 216.389 Euro).
Stadt Northeim: Zu- und Umzug in die Fachwerkregion Südniedersachsen
Regionaltypische Fachwerkhäuser sind eine nachhaltige und attraktive Wohnform. Um diese weiter zu stärken und gleichzeitig die Gunst des aktuellen Zuzug-Trends nach Südniedersachsen zu nutzen, sollen diese saniert und ein ergänzendes Netzwerk für die Bedarfe rund um das Thema erstellt werden. Northeim vertritt dabei das „Fachwerk5Eck“, bestehend aus Duderstadt, Einbeck, Hann. Münden, Northeim und Osterode a. H. (Gesamtkosten: 328.000 Euro, Förderung 295.200 Euro).
Stadt Osterode am Harz: Jugendplatz
Im Herzen von Osterode soll ein Jugendplatz geschaffen werden. Dafür arbeitet ein Projektteam aus der Verwaltung mit Jugendlichen der Stadt zusammen. Die Ergebnisse sollen vor den politischen Gremien präsentiert werden (Gesamtkosten: 300.000 Euro, Förderung 180.000 Euro).
Zum Programm
Das Programm „Zukunftsräume Niedersachsen“ unterstützt niedersächsische Klein- und Mittelstädte sowie Gemeinden und Samtgemeinden mit zentralen Orten in ländlichen Räumen. Diese Zentren übernehmen wichtige Funktionen für ihr Umland – etwa bei der medizinischen Versorgung, dem Einzelhandel oder auch der Kultur. Sie sind wesentliche Motoren der regionalen Entwicklung. Das Programm fördert stadtregionale Kooperationen und Projekte, die zentrale Orte in ländlichen Regionen stärken und deren Entwicklung vorantreiben.

