Geringer Frauenanteil in Litauen-Brigade

In der ständigen Brigade der Bundeswehr in Litauen sind Soldatinnen nur zu einem sehr geringen Teil vertreten. Wie eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" mitteilte, seien mit Stand 16. September 183 Soldatinnen auf einem Dienstposten für die Brigade Litauen eingeplant beziehungsweise schon in den Verbänden der Kampftruppenbrigade eingesetzt.

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Bundeswehr-Soldat (Archiv)
Bundeswehr-Soldat (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur

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Berlin. In der ständigen Brigade der Bundeswehr in Litauen sind Soldatinnen nur zu einem sehr geringen Teil vertreten.


Wie eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" mitteilte, seien mit Stand 16. September 183 Soldatinnen auf einem Dienstposten für die Brigade Litauen eingeplant beziehungsweise schon in den Verbänden der Kampftruppenbrigade eingesetzt. Es sei aber "damit zu rechnen, dass sich auch in den nächsten Wochen und Monaten weiterhin Soldatinnen und Soldaten freiwillig melden werden".

Das Ministerium hatte zuletzt erklärt, dass aktuell fast 80 Prozent der Stellen in der Panzerbrigade 45 "Litauen" mit Freiwilligen besetzt seien. Das wären bei einer Zielgröße von 4.800 Soldaten 3.840. Frauen hätten daran demnach einen Anteil von knapp 4,8 Prozent.

Das Ministerium hat Schwierigkeiten, die Litauen-Brigade, die Ende 2027 vollständig einsatzbereit sein soll, allein mit Freiwilligen zu besetzen. Mehrere hundert Soldaten sollen nun verpflichtet werden.

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