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Geschichte des Kaninchenzuchtvereins lockte viele Besucher an



Wolfenbüttel

Geschichte des Kaninchenzuchtvereins lockte viele Besucher an


Im Schladener Museum wird eine Ausstellung zur Geschichte des  Kaninchenzuchtvereins gezeigt. Foto: Schacht
Im Schladener Museum wird eine Ausstellung zur Geschichte des Kaninchenzuchtvereins gezeigt. Foto: Schacht

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Schladen. Bei dem Sektempfang konnte die Erste Vorsitzende des Förderkreises Dorothee Schacht den Kreisvorsitzenden aus Goslar Horst Schramm, den 1. Vorsitzenden des Schladener Kaninchenvereines Udo Warnecke, den Ehrenvorsitzenden Hans Oldhafer und etliche Gäste begrüßen.



Der Kreisvorsitzende gab einen Überblick über die Kaninchenzucht in Deutschland und den Kaninchenzuchtverein F115 Schladen. Dieser wurde am 16.8.1931 gegründet und blickt so auf eine 85 jährige Geschichte zurück. Sein Lob galt dabei auch Hans Oldhafer, der sich sehr für die Angorazucht auch auf Kreis- und Landesebene verdient gemacht hatte, weshalb er auch dort Ehrenvorsitzender ist. Auch hatte Horst Schramm noch einige Dokumente für die Ausstellung mitgebracht. Darunter befindet sich das Protokollbuch des Kreises von 1936, als Hans Warnecke, der Vater des jetzigen Vorsitzenden, als Schriftführer tätig war.

Hans Oldhafer bedankte sich für die ausführlichen Worte und freute sich, dass der Verein mit der Ausstellung mal wieder im Mittelpunkt steht. Er bedauerte, dass keine Kaninchenausstellungen mehr stattfinden, nachdem der Totensonntag jahrzehntelang als fester Termin dafür im Veranstaltungskalender der Gemeinde Schladen stand. Deshalb dankte er Christel und Hans- Gert Hotop für den Aufbau. Dann führte die Dorothee Schacht in die Ausstellung ein. Besonders wies sie auf ein Exponat hin. Es ist ein Wanderpokal von 1948. In der Nachkriegszeit war die Versorgung mit allem sehr schlecht.


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Dorothee Schacht, Hans Oldhafer und er Kreisvorsitzende Horst Schramm freuen sich über die gelungene Ausstellung. Foto:



So hat der Verein bei der BMA von Herrn Mohr einen Pokal aus Stahl arbeiten lassen. Dieser zeugt von einer hohen Handwerkskunst. Der letzte Prämierte war Hermann Großhennig. Später wurde der Pokal dem Kaninchenverein wieder zur Verfügung gestellt, welcher ihn dann zum Fachmann Horst Borgmeyer in gute Hände gab. Dieser hat sich auf Grund der Ausstellung gemeldet und spendet ihn hiermit dem Heimathaus, um damit die Geschichte des Vereines zu komplettieren. So ist er nicht im Nebel der Zeit verloren gegangen.

Dieser wird mit anderen Exponaten nach der Ausstellung im Vereinsraum seinen Platz finden. Zum Schluss bedankte sie sich bei den Akteuren mit einem kleinen Präsent. Die Gäste betrachteten interessiert die alten Dokumente und tauschten viele Erinnerungen mit Udo Warnecke und Hans Oldhafer aus. Eine Besucherin suchte in den Fotoalben nach Bilder ihres Vaters, der bis zu seinem Tod 1957 als Züchter und im Verein sehr aktiv war.

Nach der Besichtigung klönten noch viele bei Kaffee und Kuchen und freuten sich über die liebevoll österlich geschmückten Räume. Die Ausstellung ist auch noch am 7. und 21. Mai von 14 -17 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei. Für Sonderführungen bitte unter 05335/5861 melden.


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