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Gespräche laufen: ver.di setzt Streiks vorläufig aus

von Marian Hackert


Die Gewerkschaft ver.di hat in der gestrigen Tarifkommission weitere Streiks bis zum 6. November ausgeschlossen. Symbolfoto: Sina Rühland
Die Gewerkschaft ver.di hat in der gestrigen Tarifkommission weitere Streiks bis zum 6. November ausgeschlossen. Symbolfoto: Sina Rühland Foto: Sina Rühland

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19.10.2017

Braunschweig. Stillstand im Streit zwischen der Gewerkschaft ver.di und der Verkehrs-GmbH. Bei der Tagung der Tarifkommission am Mittwoch verständigten sich der Gewerkschafter darauf, eine Entscheidung auf Montag, 6. November, zu vertagen. Derzeit würden Gespräche geführt.


"Wir wollen in den kommenden Wochen aufeinander zugehen. Die Parteien sollen an einen Tisch zurückkehren", so Hermann Hane, Verhandlungsführer der ver.di-Tarifkommission. Dazu würden derzeitGespräche mit Aufsichtsräten, Oberbürgermeistern und Vorständen geführt. Diese sollen die Kommunalen Arbeitgeber zur Aufnahme von Gesprächen bewegen, erklärte Hane gegenüber regionalHeute.de.

Das Unternehmen wurde Anfang dieses Monats bestreikt, weil die Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft verd.i und dem Kommunalen Arbeitgeberverband Niedersachsen um das Weihnachtsgeld kein Ergebnis gebracht hatten. So blieben unter anderem an einem Tag alle Stadtbahnen und Busse im Depot und auch Ersatz- oder Notverkehre wurden nicht angeboten. Darüber hinaus blieb die Werkstatt der Verkehrs-GmbH eine Woche lang geschlossen.

Entscheidung am 6. November


Sollte es bis zum 6. November zu keiner Übereinkunft der Konfliktparteien kommen, seien auch erneute Streiks nicht ausgeschlossen, so Verhandlungsführer Hermann Hane. Derzeitsei jedoch noch niemand zu Gesprächen bereit. Eine entsprechende Entscheidung werden die Gewerkschafter am 6. November in einer Pressekonferenz mitteilen.

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