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Getötete 50-jährige – Polizei dementiert Meldung über heiße Spur



Braunschweig

Getötete 50-jährige – Polizei dementiert Meldung über heiße Spur

von Robert Braumann



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Braunschweig. In dem Fall, bei dem eine 50-jährige in der Wallstraße in Braunschweig getötet wurde, soll die Polizei laut NDR eine erste heiße Spur nach dem Täter Heiko N. haben. Demnach würde man vermuten, dass sich der Mann im Spreewald befinde. Joachim Grande, Pressesprecher, Polizei Braunschweig, dementiert. 

Der Gesuchte habe Verwandte in der Region und stamme ursprünglich von dort. Außerdem sei er kürzlich vor Ort zu einer Hochzeitsfeier eingeladen gewesen, heißt es im NDR. Joachim Grande sagte gegenüber regionalHeute.de, dass man keinerlei heiße Spur in diese Region habe und wies den Bericht zurück. Man habe keinerlei Erkenntnisse, dass sich der mutmaßliche Täter in diesem Bereich aufhalte. Weder sei er dort gesehen worden, noch habe man weitere konkrete Anhaltspunkte. Es sei aber auch nicht auszuschließen, dass sich der Mann auch in diesem Bereich aufhalte: "Wir fahnden weiter bundesweit und können diese Meldung nicht bestätigten", so der Polizeisprecher.  Die Getötete war in ihrer Wohnung in der Innenstadt aufgefunden worden, nachdem sie am Donnerstag nicht zur Arbeit erschienen war. Dringend tatverdächtig ist ihr 47 Jahre alter Lebensgefährte, der seit dieser Zeit flüchtig ist. Die Polizei bittet weiterhin um Hinweise auf seinen Aufenthaltsort oder mögliche Kontakte, die er in der Zwischenzeit gehabt hat. Tel. Kriminaldauerdienst, 0531/476 2516.


aktualisiert 17.01.2016 11:47 Uhr

Der mutmaßliche Täter konnte mittlerweile gefasst werden.


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