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"Gewalt hinterlässt Spuren" - Gemeinde Lehre zeigt digitale Fotogalerie



Helmstedt

"Gewalt hinterlässt Spuren" - Gemeinde Lehre zeigt digitale Fotogalerie

Die Ausstellung „Gewalt hinterlässt Spuren“ versammele aufrüttelnde Fakten zum Thema Gewalt in der Erziehung.

Symbolbild
Symbolbild Foto: pixabay

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Lehre. Jedes Kind hat ein Recht darauf, frei von Gewalt aufzuwachsen. Trotzdem ist Gewalt für viele Kinder bis heute alltäglich. Daher wird zu diesem Thema im gesamten April auf der Homepage der Gemeinde Lehre eine digitale Fotogalerie unter der Rubrik „Freizeit und Kultur“, Unterpunkt Ausstellung, zu sehen sein. Dies teilt die Gemeinde Lehre in einer Pressemitteilung mit.



Die Ausstellung „Gewalt hinterlässt Spuren“ versammele aufrüttelnde Fakten zum Thema Gewalt in der Erziehung. „Sie macht insbesondere auf wenig beachtete Formen von Gewalt aufmerksam, wie etwa psychische Misshandlung, und erklärt, welche verheerenden Folgen häufige Gewalterfahrungen für Kinder haben können“, so Hannelore Hesse, die sich für Unicef auch in der Gemeinde Lehre engagiert und die Ausstellung angeschoben habe.

Aufgrund der Corona-Situation sei momentan keine Ausstellung im Rathaus möglich, daher solle die Ausstellung digital auf der Homepage der Gemeinde Lehre stattfinden. „Wir müssen in diesen Zeiten neue Wege gehen. Nachdem wir vor dieser Pandemie zusätzlich zur Ausstellung im Rathaus einen Online-Auftritt organisiert hatten, wird nun auf der Homepage die Ausstellung mit dem Hinweis auf Gewalt erfolgen“, so Gemeindebürgermeister Andreas Busch zu der neuen digitalen Ausstellung.

Wie sich UNICEF weltweit zum Schutz von Kindern vor Gewalt einsetzt, werde an Programmen aus Niger, Bolivien, Jordanien und von den Philippinen gezeigt. Außerdem mache die Ausstellung deutlich, was jeder Einzelne auch in Deutschland tun könne. Die Ausstellung sei Teil der UNICEF-Kampagne #NiemalsGewalt. Mit der Kampagne wolle UNICEF Deutschland das Bewusstsein für alltägliche Gewalt gegen Kinder schärfen. Dass Gewalt niemals hingenommen werden dürfe, müsse als Daueraufgabe für die ganze Gesellschaft verstanden werden.


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