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Gifhorn: Alle Schulen und Kitas mit Luftfiltern ausgestattet



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Gifhorn: Alle Schulen und Kitas mit Luftfiltern ausgestattet

Rund 450 mobile Luftfilteranlagen wurden in den Sommerferien in allen Klassenräumen und Aufenthaltsräumen angeschlossen.

Luftfilter in der Gebrüder-Grimm-Schule.
Luftfilter in der Gebrüder-Grimm-Schule. Foto: Stadt Gifhorn

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Gifhorn. Zum Start des neuen Schuljahres hat die Stadt Gifhorn alle Schulen und Kindertagesstätten in städtischer Trägerschaft mit mobilen Luftfilteranlagen ausgestattet, um die Infektionsgefahr für Kinder, Erzieher und Lehrpersonal weiter zu senken. Das teilt die Stadt Gifhorn in einer Pressemitteilung mit.



„Da jüngere Kinder nicht geimpft werden können und in den Kitas und Schulen viele Menschen lange, auf engem Raum zusammen sind, müssen wir hier besondere Vorsicht walten lassen“, erklärt Bürgermeister Matthias Nerlich. „Wir wollen das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich halten und in jedem Fall weitere Schließungen und Quarantänen vermeiden. Die Luftfilter sind für uns daher ein wichtiger Baustein, um dieses Ziel zu erreichen“.

Geräte schalten sich automatisch ein


Rund 450 mobile Luftfilteranlagen wurden in den Sommerferien in allen Klassenräumen und Aufenthaltsräumen angeschlossen. Für kleinere Räume, wie zum Beispiel die sogenannten Differenzierungsräume in Kindergärten und Schulen, wurden entsprechend kleinere Luftfilter zur Verfügung gestellt. Lediglich in einer Schule erfolgt die Auslieferung und Aufstellung erst in der kommenden Woche. Die Geräte saugen die Luft in den Innenräumen nahezu geräuschlos an und filtern dann eventuelle Schadstoffe und Viren heraus. Die Geräte erkennen dabei automatisch, ob sich Personen im Raum befinden und schalten sich dann sofort ein.


Die Luftfilter unterstützen die vom Land Niedersachsen vorgegebenen Corona-Maßnahmen. So ist es auch trotz der Filter weiterhin erforderlich, die Räume regelmäßig zu lüften, um die Versorgung mit Frischluft sicherzustellen. Zudem müssen, wie vom Land vorgeschrieben, alle Schulkinder, Lehrer und Kitapersonal regelmäßig getestet werden und es gilt in den Schulen weiterhin eine Maskenpflicht. „Uns war es wichtig, schnell zu reagieren und die Kinder und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Schulbeginn so gut zu schützen, wie wir können.“, so Bürgermeister Nerlich weiter.

Nachträgliche Förderung möglich


In seiner Sitzung am 19. Juli stimmte der Rat der Stadt der Beschaffung der Geräte zu. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,1 Mio. Euro. Die Filter waren beim Hersteller vorreserviert. Sie wurden im Anschluss an die Ratssitzung dann umgehend bestellt und konnten innerhalb weniger Wochen geliefert und angeschlossen werden. Das Land Niedersachsen und auch der Bund konkretisieren derzeit Fördermöglichkeiten für die Anschaffung von Luftfiltern. Sobald eine Antragstellung möglich ist, wird die Stadt sich um eine nachträgliche Förderung bewerben. In diesem Zusammenhang hat die Stadtverwaltung bereits einen Entwurf der Richtlinie vom Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund erhalten und auch von der Möglichkeit der Stellungnahme Gebrauch gemacht.


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