Gifhorn. Beim Boxclub Gifhorn geht Integration auf sportliche Art und Weise. Dafür hat der Club nun vom Landessportbund Niedersachsen eine Förderung von über 12.000 Euro aus den Mitteln des Bundesprogramms „Integration durch Sport“ des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge erhalten. Damit ist die Boxmühle jetzt Landesstützpunkt für Integration.
Das berichtet die Stadt Gifhorn in einer Pressemitteilung.
Mit der Förderung kann der Verein viel bewegen, denn die Summe wird fünf Jahre lang ausgezahlt, freut sich Andreas Strom, 1. Vorsitzender des Boxclubs. Das hat der Boxclub mit dem Geld vor: „Wir stellen einen Sportlotsen ein, der beim Training dabei ist, unterstützt und hilft, Sprachbarrieren zu überwinden“, erklärt Strom.
Dabei hat der Boxclub nicht nur Kinder und Jugendliche aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern im Blick, sondern auch die, die es familiär nicht so einfach haben. Auch beim Ausfüllen von Anträgen etwa für das Sozialamt, ist der Sportlotse behilflich. Mit dem zweiten Angebot öffnet sich der Boxclub auch für Nichtmitglieder. An einem Tag in der Woche kann man sich für zwei Stunden im Boxen, Ringen oder MMA ausprobieren.
Zumba neu auf dem Programm
Als Drittes steht Zumba neu auf dem Programm. Der Trainer wird ebenfalls mit der Förderung bezahlt. „Sport ist der Schlüssel für Integration“, sagt Bürgermeister Matthias Nerlich und lobt die gute Integrationsarbeit, die der Boxclub seit Jahren leistet. „Mit eurem Engagement wirkt ihr in die Stadt und unsere Gemeinschaft hinein.“

