Osloß. In der Gemeinde steht seit Kurzem ein neues Storchennest. Die Wählergemeinschaft Osloß hat das Projekt gemeinsam mit der Storchenbetreuerin Rita Lunde auf den Weg gebracht und konnte nun das Richtfest feiern, wie es in einer Pressemitteilung der Wählergemeinschaft heißt.
Der Start der Bauarbeiten seien zunächst planmäßig verlaufen: Ein ortsansässiger Baggerfahrer habe das Fundamentloch ausgehoben, doch kurz darauf sei die Baugrube durch lehmhaltige Bodenschichten und Schneeschmelze vollständig mit Wasser vollgelaufen. Mithilfe mehrerer freiwilliger Helfer sei dann das Wasser abgepumpt, eine sogenannte Opferschalung gebaut und das Fundament per Hand auf die notwendige Tiefe nachgearbeitet worden. Schließlich habe wenige Tage später der Beton eingebracht werden können. Nach der Aushärtung sei dann der rund zehn Meter hohe Mast mit dem Horst aufgestellt worden.
Zahlreiche Unterstützer
Zum Richtfest am vergangenen Sonntag seien zahlreiche Besucher gekommen, die das Aufstellen des Storchennestes gespannt verfolgten. Im Anschluss gab es bei Kaffee und Kuchen Gelegenheit, noch eine Weile zusammenzustehen, sich auszutauschen und viele nette Gespräche zu führen. Die Umsetzung des Projekts wurde durch zahlreiche Unterstützer möglich. Die Wählergemeinschaft Osloß bedankt sich bei allen Spendern sowie bei den beteiligten Helfern und Unternehmen, die unkompliziert geholfen hätten. Ohne diese große Unterstützung hätte das Projekt nicht realisiert werden können. „Wir sind überwältigt von der Hilfsbereitschaft und dem starken Zusammenhalt in unserem Dorf“, so die Wählergemeinschaft und Rita Lunde.
Nun hoffen alle Beteiligten, dass das neue Nest bald von einem Storchenpaar entdeckt wird und Osloß künftig ein weiteres Storchenpaar beherbergen darf. Und vor allem, dass die schlimmen Kämpfe der letzten Jahre um das vorhandene Nest dadurch ein Ende haben. In den kommenden Wochen solle außerdem die neue Schleiereulenvoliere aufgebaut werden.

