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Fast 3.000 Neuinfektionen: Inzidenz der Region fast verdoppelt



Fast 3.000 Neuinfektionen: Inzidenz der Region fast verdoppelt

Es gab in unserer Region acht Todesfälle. Bis auf eine Stadt verzeichnen alle Kommunen des Braunschweiger Landes steigende Inzidenzen.

von Martin Laumeyer


Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

Region. Die durchschnittliche 7-Tage-Inzidenz der Region liegt am heutigen Dienstag bei 1.121,58 (Vortag: 908,9/ Vorwoche: 666,3). Auch der Landesdurchschnitt klettert laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) auf nun 1.336,5 (1.066,0/ 733,7). Das ist fast eine Verdopplung im Vergleich zum Vorwochenwert. Bundesweit liegt die Inzidenz heute bei 909,1 (790,8/ 669,9), was ebenfalls einen Anstieg zur Vorwoche bedeutet. In Niedersachsen gab es 25.318 Neuinfektionen und 68 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. 2.730 beziehungsweise acht fallen davon auf die Region. Bis auf eine Stadt verzeichnen alle Kommunen des Braunschweiger Landes steigende Inzidenzen.



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Grund für die niedrigeren Werte der vergangenen Woche dürfte noch das ausklingende Osterfest gewesen sein, da in dieser Zeit weniger an die Gesundheitsämter übermittelt wurde. In Wolfsburg werden keine Neuinfektionen oder Todesfälle gemeldet. Entsprechend bleibt die Inzidenz bei 707,4 (707,4/ 726,7). Im Landkreis Helmstedt verdoppelt sich die Inzidenz beinahe und steigt auf 972,5 (754,0/ 527,8) an. Im ehemaligen Kohlerevier werden 233 Neuinfektionen gemeldet.



Drei Kommunen und acht Todesfälle


Von der Inzidenz her hat der Landkreis Gifhorn den drittniedrigsten Wert. Hier misst man heute eine Inzidenz von 1.025,8 (698,0/ 633,7) bei 668 Neuinfektionen. Allerdings gab es hier drei neue Todesfälle. In Braunschweig sind es sogar vier. In der Löwenstadt wird auch die höchste Inzidenz der Region gemeldet, die nun bei 1.442,7 (1.190,5/ 861,5) liegt. Hier gab es 628 neue Fälle. Im Landkreis Wolfenbüttel wird die zweithöchste Inzidenz des Braunschweiger Landes gemessen, die sich im Vergleich zur Vorwoche mehr als verdoppelt hat und jetzt bei 1.415,9 (1.177,1/ 669,4) liegt. 284 Wolfenbütteler haben sich mit dem Virus infiziert.


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In Salzgitter steigt die Inzidenz, bei 218 Neuinfektionen, auf fast 1.136,1 (925,2/ 915,6) an. Zudem gab es hier einen weiteren Todesfall. Auch im Landkreis Goslar hat sich der Inzidenzwert mehr als verdoppelt und beträgt inzwischen 1.179,8 (949,6/ 578,4). Hier haben sich 310 Personen neu mit dem Virus angesteckt. Im Landkreis Peine steigt die 7-Tage-Inzidenz, bei 389 Neuinfektionen, auf 1.092,4 (870,1/ 597,7) an.

Lage in den Krankenhäusern


Die neuesten Werte zur Lage in den Krankenhäusern sind immer noch die vom Samstag (Stand Dienstag, 7 Uhr). Die niedersachsenweite Hospitalisierungsinzidenz lag am Samstag bei 10,5. Ende März hatte sie über 16 gelegen. Der Anteil der Personen auf den niedersächsischen Intensivstationen mit Corona-Infektion lag bei 4,9. Ende März kratzte man an der 8-Prozent-Marke.


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