Fehler auf Briefwahlunterlagen: 1.100 Wahlzettel im Landkreis ungültig

Wegen eines Fehlers sind knapp 1.100 Wahlzettel für Briefwahlunterlagen im Landkreis Gifhorn ungültig. Betroffen davon sind die Samtgemeinde Wesendorf und die Gemeinde Sassenburg.

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Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: pixabay

Sassenburg/Wesendorf. Wie der Landkreis Gifhorn auf seiner Website bekannt gibt, kam es bereits in der vergangenen Woche zu Problemen mit Stimmzetteln bei Briefwahlunterlagen in den Samtgemeinden Wesendorf und der Gemeinde Sassenburg. Demnach seien nach Angaben der Wählergemeinschaft B.I.G. insgesamt 1.100 von etwa 3.000 verschickten Briefwahlunterlagen* für die Kreistagswahl fehlerhaft. Der Landkreis Gifhorn hat dies mittlerweile eingeräumt und ruft Betroffene auf, ihre Unterlagen umzutauschen.


Bei den Briefwahlen zum Kreistag Gifhorn in den Samtgemeinden Wesendorf und Sassenburg im Landkreis Gifhorn kam es demnach zu Unregelmäßigkeiten. Wie der Landkreis mittlerweile auf seiner Seite einräumt, seien bei den Kandidaten Nr. 6 und Nr. 11 der Bürger-Interessen-Gemeinschaft Sassenburg/Wesendorf (B.I.G) nur zwei statt der erforderlichen drei Ankreuzfelder abgedruckt gewesen. Somit seien die betroffenen Stimmzettel ungültig. Mittlerweile hat der Landkreis einen Neudruck der betroffenen Stimmzettel veranlasst.

Betroffene Bürger ruft der Landkreis auf, ihre ungültigen Stimmzettel gegen die neue, korrekte Version einzutauschen, sofern sie noch nicht abgeschickt wurden. Dies sei direkt bei der Gemeinde Sassenburg und der Samtgemeinde Wesendorf möglich. Die korrekte Version des Wahlzettels könne jedoch auch per E-Mail oder Telefon angefordert werden. Der Kreiswahlleiter ruft die Betroffenen auf, unbedingt Gebrauch von dem Angebot zu machen. Betroffen von den Fehlern seien jedoch einzig allein die Unterlagen für die Wahl des Kreistages. Alle anderen Wahlunterlagen seien nach wie vor gültig und fehlerfrei.

*In der ursprünglichen Fassung des Artikels war von 380 falschen Stimmzetteln die Rede. Dies war allerdings die Zahl die am Montag bekannt war. Die B.I.G. hat uns darauf hingewiesen, dass es inzwischen deutlich mehr sind.


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