Gifhorn. Der 15. September ist der Stichtag zum Einreichen von Förderanträgen über die „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung“, kurz ZILE. Pünktlich hat die Stadt Gifhorn Fördermittel in Höhe von insgesamt 300.000 Euro beim Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) Braunschweig beantragt. Das teilt die Region Südkreis Gifhorn mit.
Mit Hilfe der projektbezogenen Fördermittel könnten drei weitere Projekte in der ILE-Region Südkreis Gifhorn Realität werden: In Gamsen entstünde der Rastplatz „Zur Schönen Aussicht“ für Wanderer und Spaziergänger. In Kästorf würde der Wald- und Erlebnispfad „Schweineweide“ das Erleben des gleichnamigen Waldstücks ermöglichen. Zwischen Gamsen und Neudorf-Platendorf würde der Landwirtschaftsweg und damit eine wichtige Radverbindung ertüchtigt werden.
„Drei sehr unterschiedliche Projekte, die alle dasselbe Ziel haben: Unsere Region und unsere Orte noch attraktiver zu machen“, meint Claudia Coling, Fördermanagerin der Stadt Gifhorn. „Ab jetzt heißt es: Daumen drücken, damit die Projekte bewilligt werden.“ Karen Dörrer, Regionalmanagerin der ILE-Region Südkreis Gifhorn, fügt hinzu: „Und Geduld haben. Das Amt muss die Förderfähigkeit aller eingegangen Förderanträge prüfen und ein Ranking erstellen. Das erfordert einfach ein bisschen Zeit. Wir rechnen mit Bewilligungen erst im Frühjahr 2020.“
Geduld ist gefragt
In Geduld sind die Akteure schon geübt. Von der Projektidee bis zum fertigen Förderantrag sind auch schon ein oder zwei Jahre ins Land gegangen. In vielen Gesprächen und Abstimmungstreffen nahmen die Ideen konkrete Gestalt an, kristallisierten sich nach und nach die einzelnen Bausteine heraus. Auf Grundlage dessen holte Coling Kostenschätzungen ein, klärte Umsetzungsmöglichkeiten von Planskizzen, Finanzen, Zuständigkeiten und vieles mehr. Dies alles mündete jetzt in der Antragstellung. Nun heißt es warten – auf einen positiven Bewilligungsbescheid.

