Hankensbüttel. Die Samtgemeinde Hankensbüttel hat den Förderbescheid und damit die Förderzusage für die Umsetzung eines kommunalen Energiemanagements erhalten. Damit ist der Weg frei, das kommunale Energiemanagement systematisch auszubauen und zentrale Energiethemen künftig noch strukturierter und fachlich fundiert anzugehen. So heißt es in einer Pressemitteilung der Samtgemeinde.
Für das Vorhaben „Erstellung eines kommunalen Energiemanagements für die Liegenschaften der Samtgemeinde Hankensbüttel“ erhält die Samtgemeinde eine nicht rückzahlbare Zuwendung in Höhe von 225.011 Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds des Bundes. Die Förderung erfolgt über drei Jahre. Die Förderquote beläuft sich auf 90 Prozent. Ausgeschüttet wird die Förderung durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.
Energiethemen kompetent begleiten
Ziel des Energiemanagements ist es, den Energieverbrauch der kommunalen Liegenschaften systematisch zu erfassen, auszuwerten und kontinuierlich zu optimieren. Darüber hinaus soll der Energiemanager als fachlicher Ansprechpartner für Verwaltung, politische Gremien sowie Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen und Energiethemen kompetent begleiten.
Ein besonderer Schwerpunkt werde laut Samtgemeindebürgermeister Henning Evers auf der kommunalen Wärmeplanung liegen, die gemeinsam mit örtlichen Akteuren und relevanten Institutionen vorbereitet und weiterentwickelt werden soll: „Wir stellen den Energiemanager nicht aus kosmetischen Gründen ein, oder weil er gerade mal gefördert wird. Ein strukturiertes Energiemanagement bietet auch uns die Möglichkeit, Einsparpotenziale zu identifizieren, Kosten zu reduzieren und einen aktiven Beitrag zum Klima- und Umweltschutz zu leisten."
"Förderung, die wirklich etwas bringt"
"Wir werden mit dem Energiemanager nun eine fachliche Grundlage für den Angang all dieser Themen legen, und damit wir diese vor allem sauber koordiniert angehen können. Davon profitieren sowohl unsere Verwaltung als auch die Bürgerinnen und Bürger. Da uns die genannten Themen ohnehin stark beschäftigen, haben wir es hier mit einer Förderung zu tun, die uns auch wirklich etwas bringt“, so Evers weiter.
Die Beantragung der Fördermittel erstreckte sich über einen längeren Zeitraum und war von externen Verzögerungen geprägt. Immer wieder hatte die Samtgemeindeverwaltung nachgefasst und sei „dran geblieben“ – mit Erfolg. Mit der nun erteilten Bewilligung der Mittel sieht die Samtgemeinde einen wichtigen Schritt zur weiteren Professionalisierung ihrer Energie- und Klimaschutzaktivitäten erreicht.
Ausschreibung folgt bald
Die Stelle des Energiemanagers wird zeitnah ausgeschrieben. Ziel ist es, zeitnah eine qualifizierte Fachkraft einzustellen, um die vorgesehenen Aufgaben im Bereich Energiemanagement und Wärmeplanung umzusetzen.

