Gifhorn. Am vergangenen Samstag nutzten zwei Polizisten aus Gifhorn das frühlingshafte Wetter, um auf Fahrrädern durch die Stadt zu patrouillieren. Dabei kamen die polizeieigenen Elektrofahrräder zum Einsatz, die eine flexible Kontrolle des Verkehrs ermöglichen, wie die Polizei in einer Presseinformation mitteilt.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Braunschweiger Straße. Hier kontrollierten die Beamten vor allem Radfahrer und Nutzer von Elektrokleinstfahrzeugen, wie eScootern. Am Einmündungsbereich der Limbergstraße stellten sie fest, dass vier Autofahrer verbotswidrig nach links in die Braunschweiger Straße abbogen, obwohl dies durch ein Verkehrszeichen untersagt ist.
Verstöße und Verwarnungen
Bereits um 8:45 Uhr wurde ein 55-jähriger Radfahrer aus Gifhorn gestoppt, der stark alkoholisiert war. Ein Atemalkoholtest ergab 2,59 Promille. Gegen ihn wurde eine Blutentnahme angeordnet und ein Strafverfahren eingeleitet.
Darüber hinaus wurden vier Rotlichtverstöße durch Radfahrer festgestellt. Zwei Radfahrer nutzten während der Fahrt verbotswidrig ihr Mobiltelefon. Sieben Verkehrsteilnehmer, darunter Radfahrer und eScooter-Fahrer, fuhren auf der falschen Straßenseite.
Auch im motorisierten Verkehr gab es Verstöße: Sechs Autofahrer nutzten ihr Smartphone während der Fahrt, und ebenso viele fuhren ohne angelegten Sicherheitsgurt. Neben den festgestellten Ordnungswidrigkeiten sprachen die Beamten mehrere mündliche Verwarnungen aus und suchten das Gespräch mit den Verkehrsteilnehmern, um auf Gefahren hinzuweisen und für regelkonformes Verhalten zu sensibilisieren.
Die Fahrradstreife führte zudem zu zahlreichen positiven Begegnungen mit Bürgern. Besonders im Bereich des Wochenmarktes in der Fußgängerzone ergaben sich viele freundliche Gespräche, während die Beamten ihre Fahrräder durch den Marktbereich schoben.

