Gifhorn. Laut einer Umfrage des Deutschen Tierschutzbundes, haben mehr als 90 Prozent der Tierheime in Deutschland mit finanziellen Sorgen zu kämpfen. Die Zuschüsse, die sie von den Kommunen erhalten, reichen nicht aus. Spenden sind bei den Einrichtungen ein unverzichtbarer Teil der Finanzierung. Viele von ihnen bangen um ihre Existenz.
regionalHeute.de hat bei den Tierheimen in der Region nachgefragt, wie sich die Situation darstellt und was getan werden müsste, um die Situation der Tierheime und Tierschutzvereine zu verbessern.
Im Gifhorner Tierheim ist die finanzielle Situation aktuell recht entspannt. Das Tierschutzzentrum stehe "auf gesunden Füssen", berichtet Gabriele Asseburg-Schwalki, Vorsitzende des Tierschutzvereins Gifhorn und Umgebung.
Die Einrichtungist auf unterschiedliche Einnahmequellen angewiesen. Die Unterstützung der Kommunen decke den Hauptteil der Kosten ab.Doch ohne Spenden und Erbschaften könne das Tierschutzzentrum nicht existieren, soAsseburg-Schwalki. "Ohne Spenden könnten wir keine Abgabetiere übernehmen oder Kastrationsaktionen durchführen", berichtet die Vorsitzende und verweist darauf, dass die Kosten für abgegebene Tiere allein vom Tierschutzzentrum zu tragen seien.
Weitere Kommunale Unterstützung ist willkommen
Auf Hilfe der Kommunen sei die Einrichtung auch bei seiner aktuellen räumlichen Situation. Nach Angaben der Vereinsvorsitzenden stoße dasTierschutzzentrum an seine Grenzen. Die Einrichtung sei in einem Mietobjekt untergebracht. Das aktuelle Gebäude sei alt und klein.