Hier soll bald ein Löschfahrzeug der Feuerwehr stationiert werden

Bereits im Feuerwehrbedarfsplan von 2020 ist von einer Verbesserung der Erreichbarkeit im Süden der Stadt Gifhorn die Rede. Nun ist eine Entscheidung gefallen.

Das Löschfahrzeug, das bei IAV stationiert werden soll.
Das Löschfahrzeug, das bei IAV stationiert werden soll. | Foto: Stadt Gifhorn

Gifhorn. Die Stadt Gifhorn schafft einen neuen Standort für ein Löschfahrzeug auf dem Gelände von IAV in der Rockwellstraße 11. Darüber informiert die Stadt in einer Pressemitteilung.



Damit erfülle man eines der wichtigsten Ziele des Feuerwehrbedarfsplans, den der Rat der Stadt im Juni 2020 beschlossen hatte - nämlich die Verbesserung der räumlichen und zeitlichen Erreichbarkeit für den Bereich südlich und südöstlich des Stadtzentrums mit den Gewerbegebieten „Am Allerkanal“ und „westliche Braunschweiger Straße“, dem Eyßelheideweg und dem Ortsteil Winkel.

Mehrere Möglichkeiten geprüft


Bei der Suche nach der besten Lösung habe es sich die Verwaltung nicht leicht gemacht. In enger Zusammenarbeit mit dem Stadtbrandmeister und seinen Stellvertretern wurden mehrere Möglichkeiten geprüft, um eine notwendige Verkürzung der Ausrückzeiten zur Sicherung des Brandschutzes in den genannten Gebieten zu erreichen.


Mehrere Optionen wurden im Rahmen von Gesprächen und Verhandlungen geprüft, wie die Gründung eines weiteren Standortes der Ortsfeuerwehr Gifhorn im südlichen Stadtgebiet, die Reaktivierung einer Ortsfeuerwehr im Ortsteil Winkel, die örtliche Unterstützung durch die Feuerwehrtechnische Zentrale des Landkreises Gifhorn, die örtliche Unterstützung durch die Werkfeuerwehr Teves und die Schaffung eines Standortes im oben genannten Gebiet zur Unterbringung eines Löschfahrzeuges, damit in Zusammenarbeit mit den Mitarbeiter der umliegenden Unternehmen die Hilfsfrist für die ersteintreffende Einheit im Einsatzfall verkürzt werden kann.

Vertrag wurde vereinbart


Während die ersten vier Optionen zu keinem Ergebnis führten, ist es durch intensive Verhandlungen gelungen, einen Vertrag zwischen der IAV GmbH und der Stadt Gifhorn zu vereinbaren, um dort eine selbständige Löscheinheit Süd unter organisatorischer Führung des Stadtbrandmeisters zu stationieren. 


IAV werde die angemieteten Flächen im Sinne der mit der Feuerwehrunfallkasse abgestimmten Planung umbauen. Damit können ein Löschfahrzeug, die notwendigen Ausrüstungsgegenstände, die persönliche Schutzausrüstung für die Mitglieder der Löscheinheit und die erforderliche Informationstechnik untergebracht werden.

Unterstützung der Ortsfeuerwehr Gifhorn


Die Löscheinheit soll bis zu 27 ausgebildete aktive Feuerwehrmitglieder umfassen. Die selbstständige Löscheinheit Süd dient zur Unterstützung der Ortsfeuerwehr Gifhorn in ihrem Zuständigkeitsbereich, um die Einhaltung der Hilfsfristen bei größeren Einsätzen zu verbessern. Die Ortsfeuerwehr Gifhorn behält die Einsatzführung in diesem Zuständigkeitsbereich.

Die Löscheinheit soll von Montag bis Freitag (bundeseinheitliche Feiertage und Feiertage im Land Niedersachsen ausgenommen) in der Zeit von 7 bis 17 Uhr im Bedarfsfall in besagtem Gebiet mit eingebunden werden. Nach dem Vertragsabschluss zwischen der Stadt und IAV Ende Januar erfolgt der Umbau der Räumlichkeiten. Im Sommer 2026 soll der Löschstützpunkt dann in Betrieb genommen werden.

Aufruf zur Mitarbeit


Damit diese Löscheinheit zu einer wirklich schlagkräftigen Einheit wird, rufen die Stadtverwaltung und IAV gemeinsam die Mitarbeiter der IAV GmbH mit abgeschlossener feuerwehrtechnischer Ausbildung und die Mitarbeiter aller Gewerbebetriebe im genannten Einsatzgebiet, die bereits aktives Mitglied einer Gifhorner Ortsfeuerwehr sind dazu auf, in dieser Löscheinheit mitzuarbeiten.