Hunderte Fahrzeuge auf der Gifhorner Oldtimermeile erwartet

Auch ein Ford A wird Ende Juni auf den Schloßwiesen erwartet. Im angrenzenden Mühlenmuseum werden verschiedene landwirtschaftliche Geräte und Maschinen gezeigt.

Die Macher der 6. Gifhorner Oldtimermeile.
Die Macher der 6. Gifhorner Oldtimermeile. | Foto: Stadt Gifhorn

Gifhorn. Wenn „Herby“ mit der Startnummer 53 den schwarzen KITT von „Michael Knight“ überholt und der A-Team-Bus im Windschatten lauert – dann ist Gifhorner Oldtimermeile. Die legendären Filmautos sind nur ein Höhepunkt der 6. Oldtimermeile auf den Schloßwiesen und im Mühlenmuseum am 29. Juni. Von 10 bis 17 Uhr kann man eine Zeitreise unternehmen, wie es so keine zweite gibt, verspricht die Stadt Gifhorn in einer Pressemitteilung.



Neben LKW und Autos aus verschiedenen Epochen sind auch landwirtschaftliche Oldtimer zu bewundern – wie die mächtigen Lanz-Bulldog Schlepper und die grünen Deuz-Traktoren - auf denen mancher Landwirt das Trecker-Fahren erlernt hat. Einen solchen Spaß werden auch die Kinder haben, die hinter dem Trachtenhaus auf ferngesteuerten kleineren Traktoren selbst mal fahren können, während Mama und Papa vielleicht mal einen frischen Burger mit Fleisch aus der Region genießen können.

Mehr als 500 Fahrzeuge erwartet


Bei der Gifhorner Oldtimermeile gibt es ein passendes Ambiente, das viel Oldtimerfreunde anlockt, ob Besitzer oder Fan. Schon jetzt haben sich 370 Besitzer von automobilen Schätzen angemeldet, der Automobilclub Gifhorn im ADAC e.V. rechnet mit mehr als 500 seltenen Fahrzeugen mit „H-Kennzeichen“ aus ganz Deutschland. Zu den ältesten wird sicher ein Ford A zählen, eines der ersten Autos aus der maschinellen Autoproduktion.

Natürlich gibt es zahlreiche VW-Modelle aus allen Generationen zu sehen, aber auch klassische Sportwagen und imposante amerikanische Traumautos, wie viele sie nur aus Filmklassikern kennen. Von A wie Alfa bis Z wie Autos mit dem Z-Symbol, dem legendären Zeichen der alten Opel-Fahrzeuge – das Angebot ist bunt. Klassische Feuerwehrfahrzeuge und Unimog – da werden manche Augen bei Liebhabern feucht und manche Geschichten erzählt. Dank Unterstützung der DEKRA ist jedes Fahrzeug mit einer Startnummer versehen, der AC Gifhorn sorgt für „Steckbriefe“ an den Fahrzeugen. Auf dem Dorfplatz im Mühlenmuseum werden auch verschiedene landwirtschaftliche Geräte und Maschinen gezeigt – unter anderem klassische Motorsägen, die auch in Aktion gezeigt werden.

Klassische Maschinen zu sehen


Es buntes Kinderprogramm sorgt für Kurzweil bei den jüngeren Oldtimerfreunden. Erstmals steht das gesamte Gelände für die Oldtimermeile zur Verfügung – vom Mühlenmuseum geht es nahtlos über die Brücke zu den Oldtimern auf den Schloßwiesen – und auch die Auffahrt zum Big-Bike-Museum wird mit seltenen Zweirädern bestückt sein. „70 bis 80 Motorradfahrer mit klassischen Maschinen haben ihren Besuch schon angekündigt“, schwärmt BIG-Bike-Museumschef Horst Edler. „Viele verbringen das ganze Wochenende bei uns in Gifhorn.“

Da passt es gut, dass auch an dem Wochenende das Weinfest in Gifhorn stattfindet. Dort kann man vor und nach dem Besuch der Oldtimermeile gern einkehren und über die persönlichen Erlebnisse klönen.


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