LandFrauen nähen Mundschutz für Pflegedienste im Landkreis

LandFrauen sind dafür bekannt, dass sie anpacken und helfen. Und auch in der Corona-Krise bringen sie sich aktiv ein.

Die 1. Vorsitzende des LFV Brome Silvia Reder hatte gerade ihren 1. Prototyp fast fertig.
Die 1. Vorsitzende des LFV Brome Silvia Reder hatte gerade ihren 1. Prototyp fast fertig. Foto: Privat

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25.03.2020

Gifhorn. Was derzeit in der ambulanten Pflege gebraucht wird ist der Mundschutz. Die Mundschutze fehlen allerorten – und viele LandFrauen können nähen und tun das auch. Seit Anfang der Woche sitzen sie an ihren Nähmaschinen und nähen. Nicht wenige Vereine sind schon mit einigen Frauen am Schneidern. Dies berichtet der Landkreis Gifhorn.


Medizinische Mundschutze könnten die Frauen nicht produzieren. Krankenhäuser dürften die genähten Mundschutze somit nicht annehmen.
Deshalb würden die Frauen für Pflegedienste aus unserem Landkreis nähen. Hier würden sie dringend gebraucht, weil sie in die Wohnungen der Pflegebedürftigen oft nur Zutritt bekommen, wenn sie einen Mundschutz tragen. Zum Nähen werden Stoffe aus reiner Baumwolle genommen, die bei 60 °C waschbar seien. Diese würden gewaschen ausgeliefert und seien daher sofort einsetzbar.

Der Kreisverband der LandFrauen stehe für die Verteilung zur Verfügung und kontaktiere aktuell mit Unterstützung der Heimaufsicht des Landkreises die ambulanten Pflegedienste zur Bedarfsabfrage. Pflegedienste könnten sich bei Bedarf auch direkt bei Berit.Hartig@lwk-niedersachsen.de melden. Dort könnten sich auch noch weitere Näherinnen aus dem ganzen Landkreis melden, die Mundschutz nähen wollen.


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