Berlin. Der Landkreis Gifhorn präsentiert sich noch bis zum 25. Januar auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Die weltweit größte Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau feiert in diesem Jahr ihr 100. Jubiläum und steht unter dem Motto „Genuss ist Hauptsache“. Für den Landkreis Gifhorn ist es bereits die 23. Teilnahme seit 1926 – ein starkes Zeichen für Kontinuität, regionale Verbundenheit und Zukunftsorientierung, meint der Landkreis in einer Pressemitteilung.
Gemeinsam mit starken Partnern aus der Region zeige sich der Landkreis Gifhorn als leistungsfähiger und lebenswerter ländlicher Raum. Die Standgemeinschaft im Jahr 2026 besteht aus LEADER Isenhagener Land, LEADER Südkreis Gifhorn, der Regionalinitiative südheide genießen, Gaus-Lütje, Südheide Gifhorn-Tourismus, dem Otter-Zentrum, der Privatbrauerei Wittingen und dem Landkreis Gifhorn selbst. Landrat Philipp Raulfs und Erster Kreisrat Dominik Meyer zu Schlochtern verschafften sich bei einem persönlichen Messerundgang einen Eindruck vom Gemeinschaftsstand und den präsentierten Produkten, Projekten und Initiativen.
"Vielfältig und stark vertreten"
„Wir als Landkreis Gifhorn präsentieren uns wie jedes Jahr gemeinsam mit engagierten Partnern und zeigen die wunderbaren Produkte aus unserer Region. Es ist beeindruckend zu sehen, wie vielfältig und stark der Landkreis Gifhorn hier vertreten ist. Die Grüne Woche feiert ihr 100-jähriges Jubiläum, und ich freue mich sehr, erstmals als Landrat dabei zu sein. Regionale Produkte sind stark nachgefragt – deshalb ist es wichtig, Präsenz zu zeigen, Kontakte zu knüpfen und den Austausch zu fördern. Ganz besonders freue ich mich, dass Ministerpräsident Olaf Lies und weitere Ministerinnen und Minister sowie Staatssekretäre unseren Stand besuchten. Das zeigt die Bedeutung des Landkreises Gifhorn auf der Grünen Woche. Unsere Landwirtschaft ist ein zentraler Motor der Region, von dem wir alle profitieren. Ich danke allen ausstellenden Betrieben, Initiativen und allen Kolleginnen und Kollegen aus dem Landkreis Gifhorn, die hier zum Gelingen beigetragen haben!“, betonte Landrat Raulfs.

Jörg Burmeister-Wegner (von links), Leiter der Stabsstelle Regionalentwicklung beim Landkreis Gifhorn, Monika Fandrich von der Stabsstelle Regionalentwicklung, Detlef Tanke, Vorsitzender Regionalverband Großraum Braunschweig, Landrat Philipp Raulfs und Erster Kreisrat Dominik Meyer zu Schlochtern am Gemeinschaftsstand des Landkreises Gifhorn. Foto: Landkreis Gifhorn
Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen Regionalentwicklung, Regionalvermarktung, Landwirtschaft, regionale Produkte, Tourismus sowie der LEADER-Ansatz. LEADER ist ein europäisches Förderinstrument zur Entwicklung ländlicher Räume und steht für „Liaison Entre Actions de Développement de l'Économie Rurale“. Finanziert wird das Programm durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) sowie durch Mittel von Bund, Ländern und Kommunen. In der aktuellen EU-Förderperiode (2023 bis 2027) gibt es deutschlandweit 372 LEADER-Regionen.
Den ländlichen Raum stärken
Ziel aller Beteiligten auf der Grünen Woche ist es, den ländlichen Raum zu stärken, regionale Wertschöpfung zu fördern und die Lebensqualität vor Ort nachhaltig zu sichern. Themen wie Nachhaltigkeit, Tierwohl, Digitalisierung, regionale Produkte, Tourismusentwicklung und Daseinsvorsorge spielen dabei eine zentrale Rolle. Die Grüne Woche bietet zugleich Raum für Dialoge mit Bürgerinnen und Bürgern über aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze – etwa bei effizienter Wassernutzung oder innovativer Landtechnik.
Aus den bisherigen Teilnahmen zieht der Landkreis Gifhorn eine positive Bilanz: Ein steigendes Interesse an regionalen Produkten, eine hohe Nachfrage nach touristischen Angeboten – insbesondere im Radtourismus – sowie zunehmende Besucherzahlen aus dem Raum Berlin/Brandenburg bestätigen den Erfolg. Auch die Resonanz auf Zukunftsforen und regionale Entwicklungsprojekte sei weiterhin sehr hoch. Mit dem Auftritt auf der Grünen Woche 2026 setze der Landkreis Gifhorn ein deutliches Zeichen für Zusammenhalt, Innovationskraft und die Zukunft des ländlichen Raumes.

