Neue Busse für Stadt und Landkreis


Präsentieren einen der insgesamt fünf neuen Linienbusse: Stephan Heidenreich, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Landkreis Gifhorn mbH (VLG), Landrat Dr. Andreas Ebel, Sven Glowniewski, stellv. Betriebsleiter der Verkehrsgesellschaft Landkreis Gifhorn mbH (v. li.). Foto: Landkreis Gifhorn
Präsentieren einen der insgesamt fünf neuen Linienbusse: Stephan Heidenreich, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Landkreis Gifhorn mbH (VLG), Landrat Dr. Andreas Ebel, Sven Glowniewski, stellv. Betriebsleiter der Verkehrsgesellschaft Landkreis Gifhorn mbH (v. li.). Foto: Landkreis Gifhorn Foto: privat

Landkreis. Fünf nagelneue Busse rollen derzeit durch den Landkreis Gifhorn. Drei Standardbusse mit einer Länge von 12 Metern fahren für die Verkehrsgesellschaft Landkreis Gifhorn mbH (VLG), ein weiterer Standardbus wird von der Tochtergesellschaft Gifhorner Verkehrsbetriebe (GVB) eingesetzt und ein Midibus mit einer Länge von sieben Metern gehört zu den Kraftverkehrsbetrieben in Isenbüttel (KVB). Das teilt der Landkreis Gifhorn mit.


Landrat Dr. Andreas Ebel und VLG-Geschäftsführer Stephan Heidenreich stellten am Dienstag zwei der neuen Busse im Schlosshof des Landkreises Gifhorn vor.

„Mit den neuen Bussen können wir die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs im Landkreis Gifhorn weiter steigern“, betont Landrat Dr. Andreas Ebel. „Damit setzt die VLG ihren Kurs einer konsequenten Modernisierung der Fahrzeugflotte fort. Hierzu zählt insbesondere eine reduzierte Lärm- und Abgas-Emission und die Fahrgäste profitieren darüber hinaus von mehr Komfort“, betont der Landrat.

Bis zu 18 Jahre alte Fahrzeuge werden ersetzt


Die neuen Fahrzeuge ersetzen bis zu 18 Jahre alte Fahrzeuge mit einer Laufzeit von einer Million Kilometern. Das Durchschnittsalter der derzeit 70 Fahrzeuge umfassenden Flotte verjüngt sich damit auf acht Jahre. Die Hälfte aller Fahrzeuge ist fünf Jahre oder jünger.

Bei den neuen Standardbussen handelt es sich, wie bei den Buslieferungen der vergangenen Jahre, um sogenannte Low-Entry-Busse – Niederflurbusse mit barrieregerechtem niedrigerem Einstieg. Im Gegensatz zu herkömmlichen Niederflurbussen ist der Wagenboden im Heckbereich angehoben. Von dieser erhöhten Sitzposition im Heck haben die Fahrgäste einen erweiterten Blick in die vorbeiziehende Landschaft. Außerdem ist die Lärmemission reduziert, die Busse sind leichter zu warten und die Anzahl der Sitzplätze kann erweitert werden. Die neuen Busse haben 45 Sitzplätze, bei den heutigen Fahrzeugen aufgrund der Niederflurtechnik eine eher unüblich hohe Zahl.

Klimaanlage,Absenkvorrichtung undInnenmonitore


Fahrgäste und Fahrer können sich gleichermaßen auf die neue Komfortausstattung freuen: Neben den bisherigen Ausstattungsmerkmalen wie Klimaanlage, Absenkvorrichtung an Haltestellen, dem sogenannte Kneeling, Rampen für Mobilitätseingeschränkte, Innenmonitoren zur Anzeige der nächsten Haltestellen, Mülleimer im Fahrzeug, hochauflösende und besser lesbare Zielanzeiger der neuen Generation (weiße Schrift auf schwarz, auch für Seheingeschränkte gut lesbar), besitzen die Fahrzeuge emissionstechnisch mit Euro 6-Motoren und Adblue-Technik die derzeit beste Abgasnorm. Nach kurzem Stillstand schaltet sich der Motor automatisch ab.

Die neuen Busse kommen insbesondere auf den Regiobuslinien aber auch im Stadtverkehr Gifhorn zum Einsatz. Der beschaffte Midibus kommt auf Linien zum Einsatz, die nicht so stark nachgefragt werden, so etwa tagsüber auf den Linien 104 und 105, im Spätverkehr und an Wochenenden auf allen Linien. Die kleinen Fahrzeuge orientieren sich an der Ausstattung der „Großen“, ihr Kaufpreis ist jedoch um bis zu 50 Prozent deutlich geringer und es fallen weniger Betriebskosten an.


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