Gifhorn. Die Sirenen heulten, die Alarm-Apps schrillten im Landkreis Gifhorn am Samstag. Alles aber nur zur Probe. Zu diesem Warntag hat die Verwaltung jetzt ein Fazit vorgelegt.
Laut Pressemitteilung des Landkreises habe erneut ein kreisweiter Probealarm stattgefunden. Der zweimal jährlich am dritten Samstag im Januar und Juli durchgeführte Warntag dient – ergänzend zum Bundeswarntag – der Überprüfung der Warnsysteme und der Sensibilisierung der Bevölkerung, teilt die Verwaltung mit.
Probe für alle Alarme
Der Probealarm erfolgte demnach mehrstufig: Um 11:30 Uhr wurden Warnmeldungen über die Warn-Apps wie NINA und KatWarn versandt, um 12:00 Uhr folgte das Sirenensignal „Bevölkerungswarnung“. Parallel testeten Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren mobile
Durchsage- und Warnanlagen.
Die Entwarnung erfolgte gegen 12:15 Uhr über die Warn-Apps sowie über die mobilen Durchsage- und Warnanlagen. Eine Entwarnung über die stationären Sirenen sei aus technischen Gründen nicht möglich gewesen, teilt der Landkreis mit. Der Mobilfunkdienst „Cell Broadcast“ wurde beim Warntag nicht eingesetzt.
Die Bilanz der Landkreis-Verwaltung lautet: Insgesamt verlief der Warntag erfolgreich. Die eingesetzten Warnmittel wurden planmäßig ausgelöst und erreichten die Bevölkerung flächendeckend. Sollte es vorgekommen sein, dass Warnmeldungen auf einzelnen Endgeräten nicht empfangen wurden, könne dies verschiedene Ursachen haben. Der Landkreis empfiehlt, Warn-Apps korrekt zu installieren und einzurichten sowie auf dem neuesten Stand zu halten.
Der Landkreis appelliert an die Bevölkerung, verfügbare Warn-Apps wie NINA und KatWarn zu nutzen und insbesondere Menschen ohne Zugang zu diesen Apps im Ernstfall, aber auch bei Probealarmen, zu informieren.

