Wohnen im Landkreis: Die ersten Schritte sind getan

von Sandra Zecchino


Der Landkreis Gifhorn arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung der Wohnsituation. Symbolbild: Sandra Zecchino
Der Landkreis Gifhorn arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung der Wohnsituation. Symbolbild: Sandra Zecchino Foto: Sandra Zecchino

Gifhorn. Auch wenn das Thema "Wohnen" seinen Schwerpunkt nicht auf Landkreisebene hat, wurden bei der Erarbeitung des Kreisentwicklungsprogrammes (KEK) Ziele gesetzt, mit denen die allgemeine Situation verbessert werden soll. Der Landkreis gab nun bekannt, welche konkreten Schritte im Jahr 2016 eingeleitet wurden, um diese umzusetzen.


In den letzten fünf Jahren sind die Einwohnerzahlen im Landkreis kontinuierlich angestiegen. Dieser Bevölkerungswachstum lässt sich ausschließlich auf Zuzug zurückführen. Um allen ihre Wohnwünsche zu erfüllen, ist es wichtig, die vorhandenen Flächen konsequent für den Wohnungsmarkt zu erschließen. Aus diesem Grund ist die Entwicklung eines EDV-basierten Baulücken- und Leerstandskataster eines der konkreten Ziele, an denen im vergangen Jahr gearbeitet wurde. Dafür wurden im Geoinformationssystem die ersten Grundlagen geschaffen.

Demografischer Wandel und die Auswirkungen auf das Wohnen


Zusätzlich nimmt der Landkreis am Forschungsprojekt "Kommune innovativ" teil, dessen Ziel es ist, in enger Zusammenarbeit mit dem Landkreis Nienburg/Weser, der Unoversität Göttingen und dem Zweckverband Großraum Braunschweig ein Konzept zur Entgegenwirkung des demografischen Wandels zu schaffen. Dieses Projekt startete am 1. Juli 2016 und läuft drei Jahre.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Ermittlung für den genauen Bedarf an Wohnraum. Deshalb ist eines der Ziele die Erstellung eines Wohnraumversorgungskonzeptes. Das entsprechende Gutachten wurde am 1. Juli 2016 beauftragt und soll nach Fertigstellung als Grundlage für weitere politische Ziele dienen.


mehr News aus Gifhorn