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Gifhorner Impfzentrum hat Betrieb aufgenommen: Zunächst 200 bis 300 Impfungen am Tag



Gifhorn

Gifhorner Impfzentrum hat Betrieb aufgenommen: Zunächst 200 bis 300 Impfungen am Tag

Termine können bereits seit dem 5. Februar über die Impfhotline oder das Onlineportal des Landes Niedersachsen vereinbart werden.

Symbolbild
Symbolbild Foto: Rudolf Karliczek

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Gifhorn. Seit Mitte Dezember ist das Impfzentrum in der Gifhorner Stadthalle einsatzbereit. Rund zwei Monate später können nun auch die stationären Impfungen beginnen. Grund für die Verzögerung des stationären Impfstarts waren ausstehende Lieferzusagen seitens des Niedersächsischen Sozialministeriums. Ende der vergangenen Woche erhielt der Landkreis Gifhorn endlich die lang ersehnte Zusage über regelmäßige Impfstofflieferungen bis Ende März 2021. Das berichtet der Landkreis in einer Pressemeldung.



Termine für das Gifhorner Impfzentrum können bereits seit dem 5. Februar über die Impfhotline oder das Onlineportal des Landes Niedersachsen vereinbart werden. Anfangs werden rund 200 bis 300 Erstimpfungen pro Tag stattfinden. Weiterhin plant das Impfzentrum aber auch, die Kapazitäten in den kommenden Wochen zu verdoppeln, um die notwendigen Zweitimpfungen durchführen zu können, ohne bei den Erstimpfungen Abstriche machen zu müssen. Dafür ist ein hohes Maß an Flexibilität in der Planung notwendig, da die Impfintervalle für die Zweitimpfung von Impfstoff zu Impfstoff unterschiedlich lang sind. Außerdem sind die Kapazität auch weiterhin von regelmäßigen Impfstofflieferungen abhängig.

Geduld bei der Terminvergabe gefordert


Landrat Dr. Andreas Ebel schaute sich den Start des Impfzentrums vor Ort an und dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die hervorragende Vorbereitung. „Wir sind alle sehr froh und erleichtert, dass die stationären Impfungen nun endlich starten können. Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind sehr gut vorbereitet und gleichzeitig hoch motiviert, ihren Beitrag zur Bekämpfung und Überwindung der Corona-Pandemie zu leisten“, zeigt sich Landrat Dr. Andreas Ebel zufrieden mit dem Gifhorner Impfstart. „Es ist ein wichtiges Zeichen, dass die Wartezeit für die Bürgerinnen und Bürger nun vorbei ist. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass viele der Bürgerinnen und Bürger schnell einen Impftermin vereinbaren möchten. Dennoch möchte ich Sie alle bei der Terminvergabe um etwas Geduld bitten. Leider hat der Landkreis Gifhorn keinen Einfluss auf die Terminvergabe.“

Keine freie Wahl des Impfstoffs


Nach den Lieferplänen des Niedersächsischen Sozialministeriums soll der Landkreis Gifhorn jeden der drei in der EU zugelassenen Impfstoffe erhalten. Gemäß der Corona- Impfverordnung des Bundes sind die Impfstoffe der Firmen BioNTech/Pfizer und Moderna vorrangig für Personen vorgesehen, die älter als 65 Jahre sind. Für Personen, die zwischen 18 bis 64 Jahre alt sind, steht der Impfstoff von AstraZeneca zur Verfügung. Eine freie Wahl des Impfstoffs besteht für die Bürgerinnen und Bürger nicht. Das Gifhorner Impfzentrum folgt ohne Ausnahme den Vorgaben der Corona-Impfverordnung.

„Der Start der stationären Impfungen bedeutet aber nicht, dass wir die Infektionsschutzmaßnahmen nun vernachlässigen können“, mahnt Landrat Dr. Andreas Ebel vor Leichtsinnigkeit. „Kontaktbeschränkungen und Hygienemaßnahmen sind weiterhin die wichtigsten Mittel im Kampf gegen das Coronavirus. Beherzigen wir die Maßnahmen weiterhin, haben wir in Kombination mit dem Impfstoff jetzt gute Chancen die 7-Tage- Inzidenz niedrig zu halten und das Coronavirus unter Kontrolle zu bekommen. Weiterhin ist es sehr wichtig, dass der Landkreis Gifhorn gemeinsam stark ist!“

Mit dem Start des Impfzentrums sind darüber hinaus auch die Zweitimpfungen in den Alten- und Pflegeeinrichtungen durch die mobilen Impfteams fast abgeschlossen. In der kommenden Woche werden noch Zweitimpfungen bei ambulant betreuten Tagespflegeeinrichtungen erfolgen, so dass für Mitte Februar das noch nicht geimpfte Personal der ambulanten Pflegedienste eingeplant werden kann. Aktuell haben 3.220 Personen eine Erstimpfung und 2.256 Personen ihre Zweitimpfung erhalten.


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