Sie sind hier: Region >

Gifhorn: Bürgermeister für Aufhebung der Maskenpflicht in der Fußgängerzone



Gifhorn

Gifhorns Bürgermeister für Aufhebung der Maskenpflicht in der Fuzo

Viele Menschen würden die Fußgängerzone aufgrund der Maskenpflicht meiden. Dem Einzelhandel und der Gastronomie würde eine Lockerung daher entgegen kommen.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

Artikel teilen per:

Gifhorn. Bürgermeister Matthias Nerlich hat den Landkreis Gifhorn gebeten, die Maskenpflicht in der Innenstadt zu überprüfen. Angesichts der vom Land angekündigten Lockerungen, zu denen unter anderem die Öffnung der Außengastronomie zählt, sieht Nerlich in der aktuellen Situation keinen Grund mehr, länger an dieser Maßnahme festzuhalten. „Neben den bereits angekündigten Lockerungen ist das für mich ein weiterer Schritt in die Normalität“, so Nerlich in einer Pressemitteilung der Stadt Gifhorn.



„Ich weiß, dass viele Passantinnen und Passanten die Fußgängerzone bewusst meiden und wegen der Maskenpflicht lieber außen herum gehen.“ Dabei, so Nerlich, täten der Fußgängerzone mehr Menschen gut, wenn jetzt auch die Lockerungen für den Einzelhandel und die Gastronomie kommen. „Der Inzidenzwert liegt unter 100, deshalb sollte der Landkreis seine Anordnung überdenken und die Maskenpflicht im Freien grundsätzlich oder zeitlich begrenzt aufheben“, fordert Nerlich.

In seiner Auffassung fühle sich der Gifhorner Bürgermeister auch durch das am Montag verkündete Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Lüneburg bestätigt. Das habe die in der Lüneburger Innenstadt verfügte Maskenpflicht für rechtswidrig erklärt. „Nach Auffassung des OVG gibt es unter Berücksichtigung der Erkenntnisse zu Infektionsgefahren bei Aufenthalten im Freien keine Anhaltspunkte dafür, dass die Maskenpflicht in der Innenstadt Lüneburgs überhaupt eine objektiv notwendige Schutzmaßnahme sein könnte. Das sehe ich in Bezug auf Gifhorn mittlerweile genauso“, stellt Nerlich fest. „Wir wollen doch, dass die Menschen ins Freie gehen. Deswegen treibt die Stadt auch alle Planungen zur Freigabe der Außensportanlagen voran. „Ich weiß, dass sich viele Menschen und Vereine danach sehnen“, so Nerlich.


zur Startseite