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Gift in Lebensmitteln nachgewiesen - Leberschaden droht



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Gift in Lebensmitteln nachgewiesen - Leberschaden droht

von Werner Heise


Niedersachsens Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Christian Meyer, im Gespräch mit regionalHeute.de. Foto: André Ehlers Foto: Andrè Ehlers

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Region. Das Insektengift Fipronil, das bereits vor einigen Wochen für einen Eierskandal in Deutschland sorgte, ist wieder aufgetaucht. Lebensmittelproben haben gezeigt, dass das Gift nun auch in Produkten wie Nudeln oder Backwaren steckt. Im Gespräch mit regionalHeute.de appelliert Niedersachsens Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Christian Meyer an die Unternehmen Produkte vom Markt zu nehmen.



Einen offiziellen Rückruf betroffener Produkte gibt es bislang nicht. Meyer sei hier im Streit mit dem übergeordneten und dafür zuständigen Bund. Dort sei man der Auffassung, dass der gemessene Wert für einen Rückruf zu gering sei. Doch der niedersächsische Minister ist anderer Meinung und plädiert für eine Null-Toleranz Strategie. "Wenn man Rückstände von Fipronil im Kuchen, im Eierlikör findet, würde ich aus Verbrauchersicht sagen, will ich es erst einmal wissen. Und im Zweifel will ich es auch nicht essen. Da muss dann ein Rückruf organisiert werden. Das muss aber der Bund machen, denn der ist für die Risikobewertung zuständig", sagt Meyer. Und er warnt: "Das ist ein toxischer Stoff, der Leberschäden erzeugen kann, der in hohen Dosen auch eine akute Wirkung haben kann, wo klar ist, dass er auch besonders für Kinder gefährlich ist."

Gesundheitsrisiko für Kinder


Von der EU gebe es eine festgelegte Aufnahmedosis für Fipronil, wieviel man in einer Woche möglichst nicht konsumieren solle. Hier gebe es in Deutschland, aber auch in anderen Staaten Messergebnisse, die zumindest bei Kindern, bei eineinhalb bis zwei Eiern am Tag, ein mögliches Gesundheitsrisiko darstellen.


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