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Glasflaschenverbot am Bismarckturm zu Himmelfahrt



Wolfenbüttel

Glasflaschenverbot am Bismarckturm zu Himmelfahrt

von Anke Donner


Foto: Anke Donner)

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Asse. Aufgrund mehrerer Vorfälle am vergangenen Himmelsfahrtstag wird in diesem Jahr ein Glasflaschenverbot in einigen Bereichen rund um den Bismarckturm in Wittmar verhängt.

Die Entscheidung fällte die Samtgemeinde Elm-Asse, um Ausschreitungen wie die im vergangenen Jahr (WolfenbüttelHeute.de berichtete) zu vermeiden. Unterstütz wird die Verwaltung von der Polizei Wolfenbüttel, die an diesem Tag vermehrt Streife fährt und vor allem am Bismarckturm eine hohe Präsenz zeigen will.


„Wir hatten im vergangenen Jahr mehrere Einsätze mit alkoholisierten Personen vor allem im Bereich der Samtgemeinde Asse. In Denkte hatten 50 alkoholisierte Personen schon am Morgen die Straße blockiert. Trauriger Höhepunkt waren dann die Vorfälle mit 70 alkoholisierten, zum Teil vermummten, jungen Menschen am Bismarckturm. Hier wurden auch die Einsatzkräfte der Polizei mit Flaschen beworfen. Es wurden anschließend mehrere Strafverfahren wegen Verstosses gegen das Sprengstoffgesetz und wegen Körperverletzung eingeleitet“, erklärt Oberkommissar und diesjährige Einsatzabschnittsleiter Martin Hartmann.

Aus den Vorfällen hat man Konsequenzen gezogen. Die Samtgemeinde Elm-Asse erlässt zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung das Glasflaschenvebot. Am Donnerstag den 14. Mai dürfen in der Zeit von 9 bis 22 Uhr keine Glasflaschen und Glasgefäßen mitgeführt werden. Der räumliche Geltungsbereich der Allgemeinverfügung umfasst folgenden Bereich in Wittmar: Ruine Asseburg in einem Umkreis von 100 Meter, den Bismarckturm in einem Umkreis von 50 Meter und die Wiese unterhalb des Bismarckturmes.


„Grundsätzlich wollen wir Vatertag und das damit verbundene Feiern ja auch nicht verbieten. Wir wissen, dass der Vatertag eine hohe Bedeutung hat und die Menschen sollen ja auch feiern. Aber wir werden keine Straftaten tolerieren und zulassen, dass unbeteiligte Bürger bedroht werden, erklärt Martin Hartmann.

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Glasflaschen können schnell zum Wurfgeschoss werden, deshalb dürfen diese nicht mitgeführt werden. Foto: Anke Donner)


Hohe Polizei-Präsenz im gesamten Landkreis


Weil es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Vorfällen während der Vatertagsfeiern gekommen ist, wird im gesamtem Landkreis Wolfenbüttel das Personal aufgestockt. „Wir haben an Feiertagen und insbesondere an Himmelfahrt mehr Beamte im Einsatz. In diesem Jahr werden wir aber noch einmal aufstocken. Wir wollen einfach vorbereitet sein“, so Oppermann.

„Wir werden besonders im Bereich des Bismarckturms den ganzen Tag präsent sein und verstärkt Kontrollen durchführen. Das Mitführen von Glasbehältern ist an diesem Tag nicht erlaubt. Bei Zuwiderhandlungen werden die Flaschen eingezogen. Sollten sich die Personen den Anweisungen widersetzten, können wir auch eine Zwangsmittelandrohung in Höhe von 500 Euro aussprechen“ ergänzt Hartmann.

Das Kontrollieren und Durchsetzen der Anweisung fällt eigentlich in den Zuständigkeitsbereich der Samtgemeinde-Verwaltung. Aufgrund des Feiertags übernimmt die Polizei Wolfenbüttel den Einsatz. „Es gibt hier eine wirklich gute Zusammenarbeit mit der Polizei und wenn wir es so schaffen, dass es in diesem Jahr ruhig bleibt, haben wir schon etwas erreicht“, so Mathias Stieler, Abteilung Ordnungsrecht der Samtgemeinde Elm-Asse.

Die Verfügung im Detail finden Sie hier.


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