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Goslar, deine Straßen: Die Schützenallee

von Alec Pein


Die Schützenallee in Goslar. Foto: Alec Pein
Die Schützenallee in Goslar. Foto: Alec Pein

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10.09.2016

Goslar. Auf dem Weg zum Osterfeld, dem Aquantic oder dem Osterfeld-Stadion vom Reiseckenweg aus, überquert man die Schützenallee. Sie verläuft südöstlich bergauf und endet dort hinter der alten Erzaufbereitungsanlage hinter dem Berufsförderungswerk.



Der Turm dieser Anlage diente einst bei der Verfilmung des "Wunders von Lengede" als Kulisse. Von hier aus kann man durch die Waldwege, in Richtung Bergeteiche bis in den Stadtteil Oker wandern. Am Beginn der Straße befindet sich das Schützenhaus "Lindenhof". Einige Einfamilienhäuser sind von hier aus gesehen auf der rechten Seite der Straße erbaut worden.

Weiter oben führt ein Weg zum Bollrich, dem heutigen Segelflugplatz. Hier findet jährlich das größte Osterfeuer statt. Verantwortlich für den Namen der Straße ist der Schützenvogt Wilhelm Cronjäger. Im März 1955 beantragte er die Namensgebung, was bereits zwei Monate später umgesetzt wurde. Früher, bis 1866, hatte die Goslarer Schützengesellschaft ihren Festplatz im Bereich des heutigen Bahnhofs. Ein neuer Platz wurde am Osterfeld gefunden. 1928 kaufte der Schützenverein das Grundstück, auf dem sich der heutige Lindenhof befindet. Wissenwert: Die privilegierte Schützengesellschaft v. 1220 e. V. in Goslar gehört zu den ältesten, belegbaren Schützenvereinen in Deutschland.


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