Frankenberger Winterabende laden zum "Theologischen Roadtrip"


Prof. Ahmad Milad Karimi in Kitzingen.
Der Theologe Ahmad Milad Karimi wird im Rahmen der Frankenberger Winterabende aus seinem neuen Buch vorlesen. Foto: Daniel Biskup

Artikel teilen per:

29.11.2019

Goslar. Im Rahmen der Frankenberger Winterabende wird der Münsteraner Professor Ahmad Milad Karimi am Donnerstag, den 12. Dezember ab 20 Uhr im Kleinen Heiligen Kreuz aus seinem 2018 erschienenen Buch Warum es Gott nicht gibt und er doch ist vortragen. Dies kündigt der Arbeitskreis "Frankenberger Winterabende" in einer Pressemitteilung an.


In diesem Buch, das als „theologischer Roadtrip“ beschrieben wird, begegnen uns Atheisten und Gottsucher, Philosophen und Mafiosi, Islamisten und Flaschengeister, Dichter, Mystiker und Prediger. Karimi möchte in einer Zeit, in der Religion, und der Islam im Besonderen, in den Verruf geraten ist, wieder Lust darauf machen, sich mit Religion und Gott (durchaus kritisch) auseinanderzusetzen. Dabei schlägt er virtuos eine Brücke zwischen verschiedenen Religionen und Kulturen, Wissenschaft und Popkultur, Islam und „dem Westen“.

Zwischen Lesung und Diskussion gibt es die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch. Eintritt wird nicht erhoben, aber um einen Beitrag zur Deckung der Kosten am Ende gebeten. Es ist möglich, dass wegen des großen Interesses vom Kleinen Heiligen Kreuz am Frankenberger Plan in die Kirche umgezogen werden muss.

Als „Wunderknabe“ und „Multitalent“ wurde er schon beschrieben – der afghanisch-deutsche Religionsphilosoph, Islamwissenschaftler und Dichter Ahmad Milad Karimi, der auch den Koran neu übersetzte. 1979 in Kabul geboren, kam er als Flüchtlingsjunge mit seiner Familie nach Deutschland, entwickelte hier eine Faszination für die großen Religionsphilosophen Hegel und Heidegger, gründete zwei Verlage, wurde promoviert und habilitiert und lehrt seit 2016 unter anderem Islamische Philosophie und Mystik an der Universität Münster. Im Jahr 2019 erhielt Karimi den Voltaire-Preis für „Toleranz, Völkerverständigung und Respekt vor Differenz“ von der Universität Potsdam und der Friede Springer Stiftung.



zur Startseite