AIDS-Hilfe Goslar zeigt: Überleben in Neukölln


Symbolfoto: Nick Wenkel
Symbolfoto: Nick Wenkel Foto: regionalHeute.de

Goslar. Im Goslarer Theater kann man sich am Donnerstag entspannt in den Kinosessel zurücklehnen und trotzdem auf Entdeckungsreise gehen. Rosa von Praunheim lädt ein ins queere Neukölln der sexuellen Minderheiten, teilt die AIDS-Hilfe Goslar mit.


In seinem neuesten Dokumentarfilm begleitet der Filmemacher diverse Künstler, die aus ihrer jeweiligen schwulen, lesbischen oder transsexuellen Perspektive faszinierende Geschichten erzählen über ihr Schicksal und das Leben in Neukölln. Von Praunheim zeigt den Alltag dieser Wahl-Berliner, beleuchtet zudem die wachsende Beliebtheit Neuköllns, durch dessen steigende Mieten die Künstler früher oder später aber wohl vertreiben werden.

Für Goslar ist Gentrifizierung kein Problem, und von einem grauen Alltag sind wir weit entfernt. Das Leben in Goslar ist bunt und vielfältig. Auch hier leben Homo-, Bi- und Transsexuelle. Überleben in Neukölln bezeugt verschiedene, queere Lebensweisen der Großstadt und macht Lust auf eigene Entdeckungsreisen, persönliche Erfahrungen und neue bunte Begegnungen im gar nicht grauen Alltag vor der eigenen Haustür.

Daten:


Donnerstag, 21. Juni: Überleben in Neukölln,
Dokumentarfilm von Rosa von Praunheim, DE 2017, 82 Minuten, FSK 12,
Filmstart: 19.30 Uhr, Sektumtrunk ab 19 Uhr im Foyer, Eintritt: 6 Euro

Die Filmreihe „QueerKino im Goslarer Theater“ wird vom QNN | Queeres Netzwerk Niedersachsen und aus Mitteln des Landes Niedersachsen im Rahmen der Kampagne "Für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in Niedersachsen" finanziell unterstützt.


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