„Arbeitskreis Kulturmarktplatz“ einberufen


Symbolfoto: Alexander Panknin
Symbolfoto: Alexander Panknin Foto: Alexander Panknin

Goslar. Auf Einladung der Vorstandsmitglieder Dieter Freesemann (1. Vorsitzender) und Axel Dietsch (Schriftführer) gründete sich am 24.10.2018 im St. Annen-Haus der Arbeitskreis Kulturmarktplatz (AKKM), der sich um den in der ehemaligen Kaiserpfalzschule entstehenden Kulturmarktplatz kümmern soll.


Entsprechend der Satzung der Kulturinitiative-Goslar e.V. (KIG) kann diese solche Arbeitskreise mit Fachleuten besetzen, die nicht zwangsläufig auch Mitglieder des Vereins sind. Fünf engagierte Bürger folgten dem Ruf um an diesem Abend die Weichen für eine größtmögliche Bürgerbeteiligung zu stellen.

Zunächst wurde eine kurze Zusammenfassung des Projektstandes aus der Lenkungsgruppe Kulturmarktplatz und den Diskussionen im Ausschuss für Weltkulturerbe, Stadtgeschichte und Kultur gegeben. Dann kamen die Protagonisten zu Wort.

Thomas Velte erhofft sich vom AKKM eine spätere Öffnung des Kulturmarktplatzes für möglichst viele Kulturschaffende und –bewahrende Vereine und Einzelpersonen. Sein Verein, der BBKe.V., ist außerdem an Möglichkeiten interessiert Ausstellungs- und Aktionsflächen nutzen zu können. An der Gestaltung des Innenhofes ist ihm und seinem Verein gelegen.

Benjamin Keune, Genealogische Gesellschaft e.V., prägt den Begriff „Haus der Vereine“, der gern von den Anwesenden adaptiert wird. Damit ist seine Zielrichtung vorgezeichnet. Seine Kontakte zu anderen Vereinen lässt ihn vorsichtig werden, wenn es darum geht eventuelle Freiflächen zu nutzen. Man müsse immer auch die „ansässigen Vereine“ im Blick behalten.

Henning Pages, nimmt als interessierter Bürger teil, um sich in die Planungen und Aktivitäten rund um das Areal einzubringen, anzubieten und innovativ zu begleiten. Ihm ist es wichtig die Räumlichkeiten auch effektiv zu nutzen, die Nutzungsentgelte gering zu halten und damit auch niederschwellige Angebote zu machen.

Ulrich Matthey, GMS e.V., möchte den Kulturmarktplatz als Ort der Begegnung und Entwicklung sehen. Auch er hat, wie übrigens auch Herr Keune , großes Interesse an den bisher nicht beplanten Gebäudeteilen des Komplexes und sieht in Zukunft dort großes Potential nicht nur für die „Junge Bühne“

Mario Doerr, GMS e.V., hat seinen Schwerpunkt in der Gestaltung und Zuwegung des Innenhofes um dort zeitnah wieder die „Junge Bühne“ zum Altstadtfest durchführen zu können. Als Bauingenieur und Brandschutzbeauftragter ist es ihm wichtig, dass bei sämtlichen Planungen eine größtmögliche Besucherzahl im Innenhof gewährleistet bleibt (2500 – 3000 Personen) (Zuwegung, Fluchtwege, An-, Ablieferung) Auch ihm liegt es am Herzen den „Südflügel“ mehr als bisher erkennbar dem Wirken ehrenamtlicher Vereine und Organisationen zu öffnen.

Axel Dietsch, KIG, macht deutlich, dass für ihn das gesamte Areal zwischen Abzucht/ Zinnfigurenmuseum, Königsstraße, Glockengießer Straße und dem Verbindungsweg Wasserrad-Glockengießer Straße zum Objekt „Kulturmarktplatz“ gehört. Er legt Wert darauf immer im Auge zu haben, dass zwei wesentliche Zielgruppen angesprochen werden: Alle Goslarer und alle Besucher. So möchte er sowohl die Bühne über der Abzucht als auch Innenräume und Innenhof möglichst vielseitig „bespielt“ sehen. Außerdem ist ihm ein enger Kontakt zum Fachdienst Kultur und den im Kulturmarktplatz beheimateten Institutionen und ihren jeweiligen Vereinen wichtig.


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