Auch in Corona-Krise: Hilfsangebote in Jürgenohl bestehen fort

Der Quartiersmanager des Stadtteilbüros in Jürgenohl hat sich etwas ausgedacht, um den Senioren und Menschen mit Migrationshintergrund im Stadtteil zu helfen.

Das Stadtteilbüro am Jürgenohler Marktplatz ist zwar geschlossen, das Quartiersmanagement ist aber weiter aktiv.
Das Stadtteilbüro am Jürgenohler Marktplatz ist zwar geschlossen, das Quartiersmanagement ist aber weiter aktiv. | Foto: Stadt Goslar

Mehr regionalHeute.de bei Google sehen?

Jetzt als bevorzugte Quelle festlegen

Goslar. Der Ausbruch des Corona-Virus hat das gesellschaftliche Leben weltweit verändert, auch in Jürgenohl. Eine Besonderheit des Stadtteils ist, dass hier viele Seniorinnen und Senioren und Familien mit Migrationshintergrund wohnen. Die sozialen Strukturen Jürgenohls sind im normalen Alltag sehr gut ausgebaut. In der Corona-Krise fallen jedoch alle Gemeinschaftsangebote in dem Stadtteil weg. Deswegen hat sich Quartiersmanager Pavel Simchanka etwas ausgedacht. Er präsentiert sämtliche Corona-Nachbarschaftshilfen und Hilfsangebote im Schaufenster des Stadtteilbüros in Jürgenohl. Dies berichtet die Stadt Goslar.


Pavel Simchanka hat einen Aufruf in seinem Netzwerk gemacht. Was läuft momentan online sowie offline in Jürgenohl? An wen können sich die Stadtteilbewohnerinnen und -bewohner wenden, wenn Sie Hilfe oder Beratung brauchen? Wo gibt es die neuesten Informationen zur Epidemie in Fremdsprachen? Daraus ist eine Sammlung von verfügbaren Angeboten entstanden, die im Schaufenster des Stadtteilbüros in der Danziger Straße 53 einsehbar ist. Telefonische Beratungen, Hilfsangebote, Internetprojekte, kreative Aktionen, Informationsquellen. All das ist im Schaufenster des Stadtteilbüros am Marktplatz Jürgenohl zu finden. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert und auch auf dem Instagram-Account qm_juergenohl veröffentlicht. Die Botschaft lautet: Das Leben im Quartier geht weiter und die sozialen Akteure sind weiterhin für die Bevölkerung da!
Auch wenn das Stadtteilbüro bis auf Weiteres geschlossen bleibt, steht Pavel Simchanka weiterhin für die Quartiersbewohner bei allen Fragen bezüglich des sozialen Lebens zur Verfügung unter der Telefonnummer 0176 53530799 oder per E-Mail unter pavel.simchanka@ibis-institut.de .