Bar oder per Handy? - So wurde in Goslar für´s Parken bezahlt

Im vergangenen Jahr wurde zudem doppelt so viel durch reguläres Parken als durch Falschparker eingenommen.

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Archivbild | Foto: regionalHeute.de

Goslar. Wie in den Vorjahren hat regionalHeute.de bei der Stadt Goslar angefragt, wie viel Geld man im vergangenen Jahr an Parkscheinautomaten eingenommen hat und wie sich die Summe auf die verschiedenen Bezahlformate verteilt. Dabei ist in Goslar Barzahlung und mobiles Zahlen möglich. Kartenzahlung gebe es weiterhin nicht und sei auch nicht geplant, so Stadtsprecherin Daniela Siegl.



Insgesamt hat die Stadt im vergangenen Jahr rund 867.000 Euro an Parkscheinautomaten eingenommen. Das ist deutlich mehr als 2024 (750.000 Euro) und auch mehr als 2023 (827.450 Euro). Außerdem interessant: Man hat 2025 mehr als doppelt so viel durch reguläres Parken als durch Falschparker eingenommen. Durch Ordnungs- und Verwarngelder kamen insgesamt 419.000 Euro zusammen.

Immer mehr mobile Tickets


Wie viele Bezahlvorgänge es an den Automaten gab, könne man nicht sagen, da dies bei Barzahlungen nicht registriert werde. Im vergangenen Jahr wurden rund 133.000 Parktickets mobil gelöst. Das sind deutlich mehr als 2024 (96.200). 2023 waren es 71.645 Parkvorgänge.

Anteil Barzahlung geht zurück


Entsprechend hat sich auch der Anteil an der gesamt eingenommenen Summe in Richtung Handy-Parken verschoben. Zwar liegt der Löwenanteil mit zirka 680.000 Euro noch bei der Barzahlung. Doch dies sind nur noch 78.43 Prozent. 2024 waren es 81,5 und 2023 sogar gut 87 Prozent. Der Anteil der mobilen Parktickets liegt mit zirka 187.000 Euro bei 21,57 Prozent. Im Vorjahr lag er bei 18,5 und 2023 bei 12,94 Prozent.

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