Seesen. Seit dem 24. März läuft die Sanierung der Brücke über die Schützenallee/An der Marsch in Seesen (Landkreis Goslar) im Zuge der Bundesstraße 248. Während der aktuell laufenden Arbeiten, wurden noch weitere Schäden entdeckt. Beim Fräsen der Asphaltdeckschicht und beim Abklopfen der Betonplatte mussten bisher unbekannte Hohlstellen im Bereich der Ausgleichsschicht festgestellt werden.
Somit werden die Arbeiten für die Sanierung der Brücke mehr Zeit in Anspruch nehmen, als ursprünglich geplant. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr geht laut einer Pressemitteilung davon aus, die Brücke Ende April wieder freigeben zu können. Die Vollsperrung im gesamten Brücken-Bereich (Bockenemer Straße) bleibt bestehen. Das Städtische Museum und der Wilhelmsplatz bleiben erreichbar.
Feuchtigkeit verursacht Schäden
Ursächlich für die Schäden ist unter anderem Feuchtigkeit, die bereits in das Bauwerk eingedrungen ist. Ziel der Sanierung ist es, die Dauerhaftigkeit und Verkehrssicherheit des Bauwerks langfristig zu gewährleisten und die bestehende Infrastruktur nachhaltig zu sichern. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr wird über den weiteren Baufortschritt informieren.
Diese Umleitung wird empfohlen:
Eine großräumige Umleitung insbesondere für den Schwerlastverkehr wird ausgeschildert und führt von Goslar kommend über die Bundesstraße 82 nach Rhüden / A 7 und von dort Richtung Bornhausen über die Bundesstraße 243 nach Seesen. Für die Gegenrichtung gilt die Umleitung entsprechend entgegengesetzt.
Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf etwa 150.000 Euro und werden vom Bund getragen. Welche Auswirkungen die Schäden auf die Gesamtkosten haben werden, könne derzeit noch nicht abgeschätzt werden, teilt die Landesbehörde mit.

