Bewerbungsfrist startet: „MachMit!-Stipendien“ gehen in die zweite Runde

Bereits ab morgen sind wieder Bewerbungen möglich. Diesmal liegt der Fokus auf kreativen Projekten in der Altstadt.

In der zweiten Runde liegt der Fokus auf der Altstadt.
In der zweiten Runde liegt der Fokus auf der Altstadt. | Foto: Matthias Kettling

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Goslar. Die „MachMit!-Stipendien“ der Stadt Goslar gehen in die zweite Runde. Nachdem in der ersten Runde bereits zwei Projekte im Rahmen der Förderung „Altstadtforum 2.0“ für das gesamte Stadtgebiet ausgezeichnet wurden, liegt der Fokus dieses Mal ausschließlich auf der Altstadt. Die Bewerbungsphase für kreative und engagierte Vorhaben aus der Stadtgesellschaft startet am morgigen 1. Oktober. Bis zum 31. Oktober können Ideen eingereicht werden, die zu einer lebendigen, vielfältigen und zukunftsfähigen Goslarer Altstadt beitragen.



Die „MachMit!-Stipendien“ sind Teil der Förderung „Zukunftsräume Niedersachsen“ und werden vom MachMit!Haus der Stadt Goslar sowie der Wirtschaftsförderung der Stadt Goslar organisiert und begleitet. Bewerben können sich volljährige Goslarerinnen und Goslarer, Goslarer Initiativen und Vereine ohne wirtschaftliches Interesse sowie Gruppen von bis zu fünf Personen. Voraussetzung ist, dass es sich um eine eigene Projektidee handelt, die von den Antragstellern selbst umgesetzt wird.

Ob ein Angebot für die Nachbarschaft, ein inklusives Projekt, eine Aktion für mehr Beteiligung oder eine Idee zur Belebung eines Ortes in der Altstadt – die Themen und Möglichkeiten sind vielfältig. Unterstützt werden Projekte, die das Zusammenleben stärken, neue Begegnungen ermöglichen, Beteiligung fördern oder Orte in der Altstadt beleben. Im Mittelpunkt stehen die Ideen und das Engagement der Menschen vor Ort. Je nach Umfang können die Projekte mit 500 bis 5.000 Euro gefördert werden.

So kann man sich bewerben


Die Bewerbung für die zweite Runde ist ausschließlich online über die Website des MachMit!Hauses der Stadt Goslar möglich. Die ausgewählten Projekte werden noch in diesem Jahr, am 16. Dezember, bekannt gegeben. Gesucht werden Vorhaben aus den Bereichen "Gemeinschaft und Zusammenhalt", "Beteiligung und Demokratie", "Inklusion und Teilhabe" sowie "Lebendige Orte und Nachhaltigkeit". Die Fördermittel können unter anderem für Sach-, Material- und Raumkosten, kleinere technische Ausstattungen, beispielsweise für Veranstaltungen, sowie für Honorarkosten eingesetzt werden. Dabei können sowohl externe Dienstleistungen und Unterstützungsleistungen als auch die eigene Arbeitsleistung der Antragsteller angemessen vergütet werden. So kann ein Förderbetrag von 500 Euro beispielsweise sowohl für Materialkosten als auch für die Vergütung der eigenen im Rahmen des Projekts geleisteten Arbeitszeit eingesetzt werden.

Diese Kriterien werden berücksichtigt


Die Förderung soll dazu beitragen, aus Ideen konkrete Projekte für die Goslarer Altstadt entstehen zu lassen. Bei der Auswahl werden verschiedene Kriterien berücksichtigt. Dazu gehören unter anderem der Beitrag zum Gemeinwohl, Zugänglichkeit und Barrierefreiheit, die realistische Umsetzbarkeit, die Einbindung weiterer Menschen und eine möglichst langfristige Wirkung. Auch die Motivation der Antragsteller und der tatsächliche Bedarf für die Umsetzung des Projekts fließen in die Entscheidung ein.

„Die erste Runde hat gezeigt, wie viele unterschiedliche Ideen und Vorstellungen es für ein lebendiges Goslar gibt. Mit der zweiten Runde möchten wir erneut Raum für kreative Projekte schaffen und Menschen dabei unterstützen, ihre Ideen für unsere Stadt weiterzuentwickeln und umzusetzen“, sagt Rebecca Spaunhorst, Digitalisierungsbeauftragte der Stadt Goslar und federführend für die „MachMit!-Stipendien“. „Dieses Mal fokussieren wir uns damit ausschließlich auf die Altstadt.“