Bücher, Spiel-Roboter und 3D-Stift für Kinder und Jugendliche

Die Stadtbibliothek Goslar freut sich über 10.000 Euro Förderung der Volksbank Nordharz.

Unter den Erläuterungen von Petra Meisner (2. v. links) nehmen Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner (von links), Markus Creydt, Vorstand der Volksbank Nordharz eG, und Marleen Mützlaff, Fachbereichsleiterin Kultur, einige der neu angeschafften Print- und Digitalmedien unter die Lupe.
Unter den Erläuterungen von Petra Meisner (2. v. links) nehmen Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner (von links), Markus Creydt, Vorstand der Volksbank Nordharz eG, und Marleen Mützlaff, Fachbereichsleiterin Kultur, einige der neu angeschafften Print- und Digitalmedien unter die Lupe. Foto: Stadt Goslar

Goslar. In der Goslarer Stadtbibliothek können Kinder und Jugendliche nicht nur lesen, sondern auch gestalten und ausprobieren. Sie können zum Beispiel einen Mini-Roboter programmieren, dreidimensionale Figuren mit einem 3D-Stift kreiieren und mit Windenergie experimentieren. Möglich macht das eine Zuwendung der Volksbank Nordharz eG. Das berichtet die Stadt Goslar in einer Pressemitteilung.


Die Volksbank Nordharz ist langjähriger Sponsor und Unterstützer der Stadtbibliothek Goslar. In den Jahren 2019 bis 2021 spendete sie eine Summe von rund 10.000 Euro, die auf verschiedenen Wegen in die Leseförderung für Kinder und Jugendliche geflossen ist. Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner und Marleen Mützlaff, Fachbereichsleiterin Kultur empfingen jetzt Markus Creydt, Vorstand der Volksbank Nordharz eG, und Dagmar Kleudgen, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit der Volksbank, im Kulturmarktplatz Goslar. Urte Schwerdtner dankte zunächst Markus Creydt und Dagmar Kleudgen für das langjährige Engagement der Volksbank Nordharz, bevor Petra Meisner, Mitarbeiterin der Stadtbibliothek, die neuen Errungenschaften vorstellte.

Bildung und Zeitgeist treffen sich


Rund die Hälfte der Zuwendung investierte die Stadtbibliothek in Bücher für die Kinder- und Jugendbuchabteilung. „Lesekompetenz ist eine Grundkompetenz des Menschen“, sagte Marleen Mützlaff. Beim MakerSpace, träfen sich dann Bildung und Zeitgeist. Im MakerSpace können Kinder und Jugendliche mithilfe digitaler Technologien kreativ gestalten. Technisches Verständnis, kreatives Problemlösen, soziales Miteinander und handwerkliches Geschick werden dabei ebenso trainiert. Im MakerSpace können Makerboxen zu bestimmten Themen ausprobiert werden. Ein mit farbigem Biokunststoff gefüllter Stift erlaubt das dreidimensionale Gestalten auf verschiedenen Oberflächen oder in der Luft. Die Füllung härtet in Sekunden aus. Beim Monster Maker ermitteln Kinder mit drei Sensor-Kugeln physikalische Messwerte aus ihrer Umwelt und übertragen diese in ein App- Spiel. Die Sound- und Lichtsensoren beeinflussen die Merkmale ihrer erschaffenen Figuren.

Der Mini-Roboter „Ozobot Bit“ ist einer der kleinsten Spiel-Roboter der Welt. Er folgt aufgemalten Linien auf Papier, Folie oder einem digitalen Bildschirm und ermöglicht Kindern den spielerischen Einstieg in die Welt des Programmierens. Eine weitere Makerbox beschäftigt sich mit dem Thema Windenergie. Ein über 90 Zentimeter hohes Windkraftwerk erzeugt über einen Generator elektrischen Strom und speichert ihn in einem Akku. Mit dem selbst erzeugten Strom können anschließend vier verschiedene Fahrzeuge angetrieben werden.

Escape Room zu bestimmten Terminen


Darüber hinaus bietet die Stadtbibliothek zu verschiedenen Terminen, die vorher bekanntgegeben werden, einen Escape Room an. Dabei befinden sich die Spielerinnen und Spieler in einem realitätsgetreu nachgebauten thematischen Raum. Sie müssen innerhalb einer vorgeschriebenen Zeit unterschiedliche Rätsel lösen, um den Raum verlassen zu können.


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