Goslar. Die Innenstadt soll künftig um eine neue spielerische Attraktion ergänzt werden. Im Rahmen des Projekts „Spielraum Altstadt Goslar“ plant die Stadtverwaltung die Entwicklung und den Bau eines mobilen Spielgeräts, das flexibel in der Innenstadt eingesetzt werden kann. Dabei ist auch die Meinung der Bürger gefragt, wie es in einer Pressemitteilung heißt.
Ziel des Projekts sei es, zusätzliche Aufenthalts- und Spielangebote für junge und junggebliebene Besucherinnen und Besucher zu schaffen und die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt weiter zu erhöhen. Durch die mobile Bauweise kann das Spielgerät je nach Bedarf an unterschiedlichen Orten eingesetzt werden und so auch den verschiedenen Anforderungen der Innenstadtakteure gerecht werden. Für die Konzeption und Umsetzung hat die Stadt Goslar den Designer Simon Kurze (spielgrad°) beauftragt.
So kann man mitmachen
Bevor das Spielgerät final gestaltet wird, sollen die Bürgerinnen und Bürger an der Entscheidung beteiligt werden. Die Stadt Goslar ruft daher zur Teilnahme an einer Bürgerbeteiligung auf. Interessierte können bis zum 22. März online darüber abstimmen, welcher von drei Entwurfsskizzen zu einem finalen Konzept weiterentwickelt werden soll. Über das hinterlegte Bürgerbeteiligungsportal „adhocracy“ können die Entwürfe eingesehen und per „Daumen hoch“ oder „Daumen runter“ bewertet werden. Zusätzlich können über eine Kommentarfunktion Hinweise, Wünsche oder Anregungen zur Umsetzung eingebracht werden. Wer sich lieber vor Ort beteiligen möchte, kann seine Stimme auch im MachMit!Haus der Stadt Goslar am Marktplatz abgeben. Die analoge Abstimmung ist dort montags bis freitags von 13 bis 18 Uhr möglich.
Dann soll das Spielgerät aufgebaut werden
Nach Abschluss der Beteiligung wird der Entwurf mit den meisten Stimmen zu einem finalen Konzept ausgearbeitet. Nach der anschließenden Freigabe soll das Spielgerät gebaut und voraussichtlich im Sommer 2026 in der Goslarer Innenstadt aufgestellt werden. „Wir sind sehr gespannt“, sagt Innenstadtmanagerin Anna-Sophie Busse-Pietrzynski, „wie die Entscheidung der Bürgerschaft ausfällt und freuen uns, bald einen neuen Baustein zur Aufwertung unserer schönen Innenstadt hinzufügen zu können.“

