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BUND und NABU überreichen Petition gegen Steinbrucherweiterung


Der Diabas-Steinbruchs Huneberg soll erweitert werden - BUND und NABU haben Bedenken. Foto: Thomas Binder
Der Diabas-Steinbruchs Huneberg soll erweitert werden - BUND und NABU haben Bedenken. Foto: Thomas Binder

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08.11.2019

Bad Harzburg. Zur offiziellen Übergabe der Petition gegen die Erweiterungspläne des Diabas-Steinbruchs Huneberg und des Gabbro-Steinbruchs Bärenstein an der B 4 oberhalb von Bad Harzburg an den Niedersächsischen Umweltminister Olaf Lies und die Goslarer Landtagsabgeordneten Dr. Alexander Saipa, Petra Emmerich-Kopatsch sowie Julia Hamburg reiste eine Delegation von Vertretern des BUND und des NABU Goslar jüngst nach Hannover. Der BUND berichtet in einer Pressemitteilung.


Am Rande einer Plenarsitzung wollten die Umweltschützer neben der Überreichung mit Umweltminister und Abgeordneten im Landtag ins Gespräch kommen und ihr Anliegen näher erläutern. Ermutigt zu diesem Besuch wurden die Naturschützer durch den Grünen Abgeordneten Dragos Pancescu, der sich bereits bei einem Ortsbesuch in Bad Harzburg persönlich ein Bild von der Situation gemacht hatte.

Landtagspräsidentin springt ein


Auf die erfolgte Einladung zu dem Treffen aus dem Abgeordnetenbüro Pancescu gab es zunächst eine mündliche Zusage des Umweltministers und der Abgeordneten Hamburg und Emmerich-Kopatsch. Dr. Saipa verwies auf seine regionale Nichtzuständigkeit. Bedauerlicherweise und zum Erstaunen der zum Gespräch erschienenen Abgeordneten Hamburg und Pancescu musste Herr Minister Lies seine Zusage aus terminlichen Gründen kurzfristig revidieren.

Die Landtagseingabe mit Unterlagen zu den Erweiterungsplänen und zugehörigen Gutachten konnte dann allerdings erfreulicherweise an die Präsidentin des Niedersächsischen Landtages Gabriele Andretta, die sich spontan dazu bereit erklärte, sowie an die Abgeordneten der Grünen Landtagsfraktion Julia Hamburg und Dragos Pancescu überreicht werden. Landtagspräsidentin Andretta bedankte sich für das Engagement und sagte eine sorgfältige Prüfung des Anliegens durch die Landesregierung und die Mitglieder des Petitionsausschusses zu.


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