Gelebte Vielfalt – Starke Frauen


Mit Dank an die Initiatorinnen und die Unterstützer gab es den Wunsch, solche Begegnungsorte häufiger zu ermöglichen. Fotos: Theresa Beilschmidt
Mit Dank an die Initiatorinnen und die Unterstützer gab es den Wunsch, solche Begegnungsorte häufiger zu ermöglichen. Fotos: Theresa Beilschmidt

Goslar. Zu einem Begegnungsseminar für Frauen mit und ohne Migrationsgeschichte kamen zwölf Frauen aus sieben verschiedenen Ländern am Wochenende vom 2. und 3. September im St. Jakobushaus zusammen. Ausgangspunkt war die Feststellung der Initiatorinnen, dass es nur wenige oder gar keine Berührungspunkte zwischen Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte gibt.


Mit Unterstützung des Bundesprogrammes Demokratie leben! wurde deshalb die Idee für dieses Seminar im Rahmen der Interkulturellen Wochen 2017 in Goslar umgesetzt. Die Teilnehmerinnen waren der Einladung von Dr. Theresa Beilschmidt, Referentin am St. Jakobushaus, Brigitte Harder, Leiterin der Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft beim Landkreis Goslar und Galina Gerhart, der Beauftragten für Flüchtlingsfragen und Integration der Stadt Goslar, gefolgt. An den zwei Tagen gab es bei verschiedenen, sehr unterschiedlichen Programmpunkten Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen. So tauschten sich die Teilnehmerinnen aus Goslar und Umgebung beispielsweise über wichtige Lebensstationen aus und stellten trotz aller Unterschiede dabei viele Gemeinsamkeiten fest.

<a href= Die Teilnehmerinnen unternahmen gemeinsam einen Stadtspaziergang.">
Die Teilnehmerinnen unternahmen gemeinsam einen Stadtspaziergang. Foto: Theresa Beilschmidt



Deutlich wurde auch die große Vielfalt und Kompetenz, die die Frauen vereinten. Beispielsweise verfügten die zwölf Frauen über Kenntnisse in 17 Sprachen. Eine Besonderheit des Seminars war auch, dass sich die Teilnehmerinnen ihre Kenntnisse und Talente in das Seminar einbringen konnten. So wurde afrikanisch gesungen, arabisch getanzt und vietnamesische Schnitzkunst geübt. Eine iranische Teilnehmerin bot Lachyoga an, eine deutsche Teilnehmerin gestaltete die Einheit zu Zukunftswünschen und -möglichkeiten durch Aquarell-Malen mit. Ein Stadtspaziergang in Goslar machte zudem auf besondere Orte aufmerksam, an denen Frauen gewirkt haben.

<a href= Gemeinsames Aquarell-Malen stand ebenso auf dem Plan wie Lachyoga oder Schnitzen.">
Gemeinsames Aquarell-Malen stand ebenso auf dem Plan wie Lachyoga oder Schnitzen. Foto: Theresa Beilschmidt



Gerade „das Erlebnis von der Kraft und dem Potential von Frauen“, wie es eine Frau nannte, war es, dass die „rundum“ zufriedenen Teilnehmerinnen am Ende des Seminars positiv anmerkten. Mit Dank an die Initiatorinnen und die Unterstützer gab es den Wunsch, solche Begegnungsorte häufiger zu ermöglichen.


zum Newsfeed