Sie sind hier: Region > Goslar >

Großes Durcheinander: Darf ich jetzt shoppen gehen?



Großes Durcheinander: Darf ich jetzt shoppen gehen?

Inzidenzen, Infektionen, Quadratmeter-Beschränkung: Wer steigt da bei der Frage, wann Shopping erlaubt ist und wann nicht, noch durch? regionalHeute.de hat alles noch einmal zusammengefasst.

von Anke Donner


Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

Artikel teilen per:

Region. Ab Montag sollen einige Lockerungen in Kraft treten. Neben der Möglichkeit, die sozialen Kontakte auszuweiten, sollen wir auch endlich wieder shoppen können. Doch durch das ganze Inzidenzen-Wirrwarr steigt man kaum noch durch. Und so fragen die Leser von regionalHeute.de. zurecht, wo, wann und wie das Einkaufen denn nun möglich ist.



Nach beinahe dreimonatigem Lockdown wartet die ganze Region auf Lockerungen im Handel. Die erlösende und erhoffte Lockerung kündigten Bund und Länder dann nach dem Corona-Gipfel am Mittwoch an. Teil-Öffnungen im Einzelhandel sollen ab Montag wieder möglich sein. Das jedoch hängt von der jeweiligen Inzidenz der Städte und Kreise ab. regionalHeute.de verschafft noch einmal einen Überblick darüber, wann, wo und wie das Shoppen wieder möglich ist.

Grundsätzlich gilt laut Bund-Länder-Beschluss: Der Lockdown bleibt bis zum 28. März. Aber: der Handel soll stufenweise geöffnet werden. Nachdem Blumen-und Gartencenter schon Mitte Februar und Friseure seit Anfang der Woche geöffnet haben, sollen ab Montag Baumärkte und Buchhandlungen und körpernahe Diensteiter (mit aktuellem Schnelltest) öffnen können. Hier gilt aber die Umsetzung eines Hygienekonzepts sowie eine Begrenzung von einem Kunden pro 10 Quadratmeter für die ersten 800 Quadratmeter Verkaufsfläche.


Lesen Sie auch: https://regionaTrotz Lockdown-Verlängerung: Diese Öffnungen sind geplant


Mit den weiteren Öffnungen ist es dann schon nicht mehr ganz so einfach und hängt stark von den Inzidenzwerten der Städte und Kreise ab. Theoretisch wäre aber bei einer Inzidenz von unter 50 - derzeit wären das in unserer Region die Landkreise Goslar, Helmstedt und Gifhorn sowie die Stadt Wolfsburg - eine Öffnung des Einzelhandels möglich. Auch hier würde eine Begrenzung von einem Kunden pro 10 Quadratmeter gelten. Die übrigen Städte und Kreise mit einer Inzidenz über 50, aber unter 100 - aktuell also Braunschweig und Wolfenbüttel - dürften Termin-Shopping anbieten. Hier gilt eine vorherige Terminvereinbarung und eine Begrenzung von einem Kunden pro 40 Quadratmeter. Frühestens am 5. April und mit stabiler Inzidenz könnten dann auch weitere Öffnungen des Handels möglich sein. So kann bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 ein Geschäft öffnen, wenn 10, beziehungsweise 20 Quadratmeter Fläche je Kunde gewährleistet werden können.

Die Stadt Salzgitter und der Landkreis Peine sind bei den Überlegungen zu Öffnungen erst einmal raus. Bei Inzidenzen jenseits der 100er-Marke wird in Peine sogar noch überlegt, ob man Lockerungen im privaten Bereich zulassen kann.

Aufschluss gibt auch noch einmal die Grafik der Bundesregierung, in der die Details zu den Öffnungen noch einmal gut veranschaulicht werden.


Die möglichen Lockerungen im Überblick. Die Details können in den Bundesländern unterschiedlich geregelt werden. Foto: Bundesregierung





zur Startseite