Goslar. Chöre, Orchester und andere Musikensembles würden mit Blick auf gemeinsame Proben weiterhin unter den Einschränkungen leiden, die die Corona-Pandemie mit sich bringe. Auf Initiative von Chorleiter Carsten Jelinski stellt die Stadt sechs Freiflächen zum Musizieren zur Verfügung: Neuwerkgarten, Münzgarten (zugänglich von 8 bis 20 Uhr), Stadtgarten Oker sowie die Wallanlagen, die Wiese am Frankenberg zwischen Clausthaler Straße und Nonnenweg und die Wiese am Stadtgarten an der Wachtelpforte. Ein Stromanschluss stehe nicht zur Verfügung. Dies berichtet die Stadt Goslar.
Die Goslar marketing gmbh hat im Onlineportal Humhub einen Kalender eingerichtet. Dort können sich die Ensembles für die verschiedenen Flächen – im Kalender als Kategorie hinterlegt – mit Datum und Uhrzeit eintragen. So werde vermieden, dass mehrere Ensembles gleichzeitig dieselbe Fläche nutzen wollen würden. Um Zugang zum Portal zu bekommen, müssten die Chorleiter oder Leiter der Musikensembles einmalig ihre E-Mail-Adresse an veranstaltungen@goslar.de senden. Die GMG würde an eben diese Adresse dann den Einladungslink für das Portal schicken.
Die Stadtverwaltung bittet um ein rücksichtsvolles Miteinander – sowohl der Ensembles untereinander als auch zwischen Anwohnerschaft und Musikern. So sollten Ensembles die Möglichkeit haben, gemeinsam Musik zu machen. Zeitgleich sollten sich Anwohnerinnen und Anwohner nicht übermäßig gestört fühlen. Des Weiteren erinnert die Verwaltung an die geltenden Abstandsregeln. Die Musikgruppen seien angehalten, selbstständig auf die Einhaltung der Sicherheitsabstände zu achten.
"Grüner" Probenraum: Stadt bietet Ensembles und Chören Freiflächen an
Besonders durch die Corona-Einschränkungen seien gemeinsame Proben von Musikgruppen beeinträchtigt worden.
In den Wallanlagen ist genügend Platz für Musikensembles, um gemeinsam zu musizieren. Daneben stellt die Stadt fünf weitere Flächen zur Verfügung. Archivbild. | Foto: Stadt Goslar
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