Goslar. Nachdem die Schwarzarbeitsbekämpfung in Landkreis und Stadt Goslar zu einem Diskurs mit der Kreishandwerkerschaft Süd-Ost-Niedersachsen geführt hatte, haben die Vertreter des Handwerks zunächst in einem Gespräch mit den Spitzen der Kreisverwaltung die Angelegenheit nochmals umfassend erörtert.
Nach Darlegung der unterschiedlichen Standpunkte haben sich die Parteien darauf verständigt, in einem weiteren Gespräch unter Beteiligung der Stadt Goslar Schritte zu verabreden, durch die die Schwarzarbeitsbekämpfung intensiviert werden soll.
Erfreut hat das Handwerk hierbei die Ankündigung von Landrat Thomas Brych zur Kenntnis genommen, wonach das Personal in diesem Bereich mit Wirkung zum 1. Juli dieses Jahres erhöht wurde.
Zugleich ist die Einrichtung einer „Hotline“ vereinbart worden, unter der Verdachtsfälle unbürokratisch angezeigt werden können. Künftig können Verdachtsfälle von unberechtigter Handwerksausübung / Schwarzarbeit, soweit die Arbeiten im Bereich der Stadt Goslar erfolgen, unter der Rufnummer (05321) 704-115, per Fax an (05321) 704-1326 oder via E-Mail an gewerbe@goslar.de angezeigt werden.
Verdachtsfälle, die sich im Kreisgebiet, also außerhalb der Stadt Goslar abspielen, können der Kreisverwaltung als zuständiger Ermittlungsbehörde unter der Rufnummer (05321) 76-360 oder per E-Mail an schwarzarbeitsbekämpfung@landkreis-goslar.de gemeldet werden (Hinweis: Rufnummer und Email-Adresse sind ab dem 24. August erreichbar).
Die Vertreter von Stadt und Kreis betonten, dass sie jedem einzelnen Verdachtsfall nachgehen werden. Die Kreishandwerkerschaft, der Landkreis und die Stadt werden hierzu auf ihren Internetseiten (www.kh-son.de, www.landkreis-goslar.de, www.goslar.de) ein Meldeformular zum Download zur Verfügung stellen.
Handwerkerschaft und Behörden nun gemeinsam gegen Schwarzarbeit
Gespräche haben zu einer Einigung geführt. Foto: Anke Donner | Foto: Anke Donner

