Illegale Beschäftigung: Zöllner werden in Nagelstudios fündig

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit trifft unter anderem in Goslar auf einen Beschäftigten, dessen Erwerbstätigkeit nicht erlaubt war.

Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: Zoll

Goslar. Die Beamten des Hauptzollamts Braunschweig sind in ihrem südlichen Einsatzgebiet innerhalb von zwei Tagen Ende März auf der Suche nach illegal Beschäftigten insgesamt sechsmal fündig geworden. Darunter schlugen die Zöllner auch einmal in Goslar zu.



Die Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Braunschweig haben laut einer Pressemitteilung einen südostasiatischen Staatsbürger in einem Nagelstudio in Goslar bei der Ausübung seiner Beschäftigung angetroffen. Dieser hält sich zwar grundsätzlich legal im Bundesgebiet auf, die Erwerbstätigkeit in dem geprüften Betrieb war laut den Nebenbestimmungen zum Aufenthaltstitel aber nicht erlaubt, teilt der Zoll mit.

Auch auf einer Baustelle wird der Zoll fündig


Ohne Besitz eines deutschen Aufenthaltstitels war ein weiterer südostasiatischer Staatsbürger in einem Nagelstudio in Hannoversch Münden gewesen. Auf einem Bauvorhaben in Göttingen hatten die Zöllner sogar vier südosteuropäische Staatsangehörige aus einem Nicht-EU-Land angetroffen. Alle vier Personen gaben an, bei einer deutschen Firma mit Sitz im Rhein-Main-Gebiet beschäftigt zu sein und auf dem Bauvorhaben Fassaden- und Dämmungsarbeiten durchzuführen. Im Besitz eines für die Erwerbstätigkeit erforderlichen deutschen Aufenthaltstitels waren sie jeweils nicht.

In allen Fällen wurden die entsprechenden Ermittlungsverfahren gegen Arbeitnehmer und Arbeitgeber eingeleitet sowie die zuständigen Ausländerbehörden unterrichtet, die letztendlich über die weiteren ausländerrechtlichen Maßnahmen entscheiden.

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