Kahlschlag auf dem Friedhof - Unbekannte holzen Vegetation ab

Auf etlichen Quadrametern wurden Bäume und Sträucher radikal gestutzt.

Thomas Giesecke (links) und Andreas Hoffmann sind fassungslos: Rechts im Bild wurde ein Rhododendron viel zu kurz geschnitten, links stehen die verunstalteten Eiben und mittig die junge Buche, deren Stamm die oder der Unbekannte einfach abgetrennt hat.
Thomas Giesecke (links) und Andreas Hoffmann sind fassungslos: Rechts im Bild wurde ein Rhododendron viel zu kurz geschnitten, links stehen die verunstalteten Eiben und mittig die junge Buche, deren Stamm die oder der Unbekannte einfach abgetrennt hat. | Foto: Stadt Goslar

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Goslar. Da hat es jemand mit der Grabpflege etwas zu gut gemeint: Auf dem Friedhof an der Hildesheimer Straße wurden auf mehreren Quadratmetern und über mehrere Gräber hinweg Bäume und Sträucher radikal abgeholzt. Eine junge Buche wurde auf der Hälfte des Stamms laienhaft gekappt, Rhododendron, Buchsbaum, Kirschlorbeer und Eiben unsachgemäß gestutzt, Efeu von den Gräbern gerissen. Die Stadt Goslar zeigt sich in einer Pressemitteilung empört.


Berge von Grünschnitt lagen auf dem Weg, wie Andreas Hoffmann, Leiter des Friedhofsbetriebs, und sein Mitarbeiter Thomas Giesecke berichten. „Da hat sich jemand richtig Arbeit gemacht.“ Anlass zur Freude ist das aber nicht. Statt fachmännischer Grünpflege herrscht auf diesem Abschnitt des Friedhofes Kahlschlag. Die Gräber sehen regelrecht gerupft aus. Dabei machen gerade das viele Grün und die bunten Blüten um die Grabsteine herum den Charme des Friedhofes Hildesheimer Straße aus. Die Stadt Goslar weist deshalb daraufhin, dass Pflegearbeiten, die über die Grenzen der Grabstelle des eigenen Angehörigen hinausgehen, dem Friedhofspersonal vorbehalten sind.