Landkreis fördert Kultur - auch kleine Initiativen sind angesprochen

Der Landkreis Goslar verspricht, dass die Antragsverfahren einfach gestaltet sind. Die Frist läuft allerdings bald ab.

Die Kreisvolkshochschule nimmt die Anträge entgegen und berät die Antragsteller.
Die Kreisvolkshochschule nimmt die Anträge entgegen und berät die Antragsteller. | Foto: Landkreis Goslar

Goslar. Kulturschaffende - Bürger, Vereine und Initiativen - im Landkreis Goslar können ihre Projekte fördern lassen. Die Frist für Anträge läuft aber bald ab.



Das teilt die Landkreisverwaltung mit. Demnach können ehrenamtlich tätige Bürger, Vereine und Initiativen, die innovative Ideen für kulturelle Projekte im Goslarer Kreisgebiet haben, noch bis zum 31. Januar 2026 die Kulturförderung des Landkreises beantragen.

Vielfältige Vorhaben sind förderfähig


Förderfähig seien vielfältige Vorhaben, darunter Theaterworkshops für Kinder, Vorträge zur Heimatgeschichte oder künstlerische Performances, die die kulturelle Vielfalt der Region bereichern. Neben der Projektförderung bestehe die Möglichkeit einer Grundförderung für Gruppen und Initiativen über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren.

Um auch Personen ohne Vorerfahrung im Umgang mit Fördermitteln einzubeziehen, sei das Antragsverfahren bewusst niederschwellig und einfach gestaltet worden, teilt der Landkreis mit. So könnten auch kleine Initiativen und neue Projekte von den Fördermöglichkeiten profitieren.

Die Kreisvolkshochschule stehe zudem Interessierten beratend zur Seite und nimmt die Anträge entgegen. Das erforderliche Formular ist unkompliziert auszufüllen. Für Rückfragen und individuelle Beratung ist die Kreisvolkshochschule erreichbar unter 05321/76436 oder per E-Mail an info@vhs-goslar.de.

Der Landkreis Goslar fördert nach eigenen Angaben seit 2019 Kulturprojekte, die die kulturelle Vielfalt der Region in Geschichte und Gegenwart abbilden. In der Vergangenheit wurden unterschiedliche Projekte aus den Bereichen Musik, Kulturgeschichte, Literatur und darstellende Künste unterstützt. Die Fördersumme pro Projekt ist begrenzt, um möglichst vielen Initiativen eine Teilnahme zu ermöglichen.