Landkreis Goslar sucht „Schutzengel“ für Alten- und Pflegeheime

Auf der Seite des Landkreises Goslar können sich Interessierte als Unterstützer eintragen.

 Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: Pixabay

Goslar. Um Einrichtungen im medizinischen und pflegerischen Bereich im Zuge der Corona-Pandemie bei Bedarf mit zusätzlichen Arbeitskräften unterstützen zu können, hat die Goslarer Kreisverwaltung bereits vor Wochen einen Unterstützerpool eingerichtet.

Alten- und Pflegeheime sind aktuell besonders auf zusätzliche Mithilfe bei der Betreuung von neuen Bewohnerinnen und Bewohnern angewiesen. Denn in der gegenwärtigen Krise ist es notwendig, dass diese für die ersten zwei Wochen isoliert untergebracht werden.
Um das vorhandene Pflegepersonal zu entlasten und die weiteren Bewohner vor einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus zu schützen, sucht der Landkreis nun ganz gezielt sogenannte „Schutzengel“. Dies teilt der Landkreis Goslar in einer Pressemitteilung mit.

Ältere Menschen, vor allem solche mit einer Demenzerkrankung, würden eine möglichst lückenlose Betreuung benötigen, um sich bestmöglich in die neue Umgebung eingewöhnen zu können. Darüber hinaus müsse ihnen immer wieder vermittelt werden, dass sie ihre Zimmer in den ersten beiden Wochen nicht verlassen können.

Um die Eingewöhnung für diesen Personenkreis so lebens- und liebenswert wie möglich gestalten zu können, werden Menschen mit einer wertschätzenden Haltung für die Begleitung von Menschen mit Demenz, einer empathischen Grundhaltung, Geduld, einem gewissen Maß an Kreativität und idealerweise Erfahrung im Umgang mit Demenzerkrankten gesucht. Der Landkreis Goslar baue den Unterstützerpool auf, um Helferinnen und Helfer mit den jeweiligen Institutionen zusammenzubringen. Die genauen Arbeitsbedingungen würden dann zwischen diesen Parteien vereinbart. Persönliche Schutzausrüstung werde vom Landkreis Goslar gestellt. Interessierte könnten sich unter www.landkreis-goslar.de/unterstuetzerpool registrieren, sich für weitere Fragen an S1-personal@landkreis-goslar.de wenden oder telefonisch unter 05321 311-3121 melden.


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