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Landwirte halten Mahnwache: "Wir wollen mitreden!"

von Annabell Pommerehne


Die Landwirte waren heute erneut mit ihren Treckern unterwegs, um sich für eine gemeinsame Agrarpolitik einzusetzen. Allerdings haben sie dieses Mal von Blockaden abgesehen. Fotos: Annabell Pommerehne

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02.12.2019

Region. Am heutigen Montagmorgen zwischen 8 und 12 Uhr positionierten rund 100 Landwirte aus dem Braunschweiger Land ihre Trecker und Plakate an Straßen und Ortseingängen. Die Landwirte wollten mit ihrer Aktion auf den heute stattgefundenen Agrargipfel in Berlin aufmerksam machen und ihre Verhandlungsführer symbolisch unterstützen.


Gleichzeitig solle auch der Druck auf die Politik erhöht werden, von der man erwarte, dass sie die Bedenken der Landwirte ernst nimmt und in ihre Entscheidungen einbezieht. Die Landwirte sprechen sich eindeutig für einen Wandel in der Agrarpolitik aus, machen aber deutlich, dass dieser nur auf Basis wissenschaftlicher Fakten und auf praktischer Durchführbarkeit beruhen könne. Politische Beschlüsse über die Köpfe derjenigen hinweg, die immer strengere Verordnungen ausführen müssen, lehnen die Landwirte ab.

Darüber hinaus plädieren die Landwirte auf ein Miteinander in der Bevölkerung. Sie fordern und fördern eine gegenseitige Wertschätzung und die gemeinsame Lösung von Problemen. Bei der heutigen Aktionseien Blockaden und Behinderungen der Bevölkerung bewusst vermieden worden. Insgesamt rund 100 Landwirte und ihre Familien stellten sich aus den Landkreisen des Braunschweiger Landes an den Straßen und Ortseingängen auf.


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