Nach 14 Monaten: Wichtige Verkehrsverbindung in Goslar wird freigegeben

Ein 30-Meter-Kreisel ist entstanden. Die Stadt mahnt zur Vorsicht, da sich die bisherige Vorfahrtssituation grundlegend geändert habe.

In den letzten 14 Monaten ist im Kreuzungsbereich Marienburger Straße, Bromberger Straße und Ortelsburger Straße ein moderner Kreisverkehr entstanden.
In den letzten 14 Monaten ist im Kreuzungsbereich Marienburger Straße, Bromberger Straße und Ortelsburger Straße ein moderner Kreisverkehr entstanden. | Foto: Stadt Goslar

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Goslar. Die Marienburger Straße in Jürgenohl wird am morgigen Freitag, 16. Oktober, voraussichtlich zwischen 14 und 15 Uhr offiziell wieder für den Verkehr freigegeben. Mit dem Abschluss der Hauptarbeiten steht damit eine wichtige Verkehrsverbindung wieder zur Verfügung. Das teilt die Stadt Goslar in einer Pressemeldung mit.



Allerdings sind die Arbeiten im direkten Umfeld noch nicht vollständig abgeschlossen. In den kommenden Wochen werden deshalb noch Restarbeiten an den Gehwegen und den neu angelegten Parkstellflächen durchgeführt. Darüber hinaus steht die abschließende Bepflanzung an. Während dieser Arbeiten kann es im Bereich der Marienburger Straße vereinzelt noch zu geringfügigen Einschränkungen kommen.

"Erhöhte Vorsicht geboten"


Darüber hinaus bittet die Stadtverwaltung alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, in den ersten Tagen nach der Freigabe besonders aufmerksam zu fahren und gegenseitig Rücksicht zu nehmen. Insbesondere am neu angelegten Kreisverkehr ist erhöhte Vorsicht geboten, da sich die bisherige Vorfahrtssituation grundlegend geändert hat.

Die Stadt Goslar hatte Mitte August 2025 mit dem umfassenden Ausbau der Marienburger Straße im Stadtteil Jürgenohl begonnen. Kernstück des Projekts war der Umbau der bisherigen Kreuzung Marienburger Straße, Bromberger Straße und Ortelsburger Straße zu einem modernen Kreisverkehr mit einem Außendurchmesser von 30 Metern.

Häufung von Unfällen


Die bisherige Kreuzung galt als unübersichtlich und war durch eine auffällige Häufung von Unfällen geprägt. Der neue Kreisverkehr soll künftig den Verkehrsfluss verbessern und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere für Radfahrer und Fußgänger, deutlich erhöhen.

Die Bauarbeiten wurden in fünf Teilabschnitten durchgeführt. Mit dem Ausbau wurde ein stark frequentierter Verkehrsbereich neugestaltet, der eine zentrale Verbindung im Stadtteil Jürgenohl darstellt. Neben dem neuen Kreisverkehr hat die Marienburger Straße eine komplett erneuerte Fahrbahndecke aus belastungsgerechtem Asphalt erhalten.

Rad- und Gehwege verbreitert


Auch die Infrastruktur für den Rad- und Fußverkehr wurde umfassend verbessert. Die Radwege beziehungsweise Radfahrstreifen wurden auf bis zu 1,85 Meter, die Gehwege auf zwei Meter verbreitert und neu angelegt. Zusätzlich sind barrierefreie Querungshilfen mit taktilen Bodenindikatoren in Form von Rillenplatten sowie Fahrbahnteiler mit einer Breite von 2,50 Metern entstanden. Die Breite der Fahrstreifen beträgt jeweils 3,50 Meter einschließlich beidseitiger Entwässerungsrinnen.

Je nach örtlicher Gegebenheit, etwa zur Führung des Radverkehrs oder zur Anordnung von Längsparkplätzen, wurde die Gesamtbreite auf bis zu 5,50 Meter ausgeweitet. Im Zuge der Maßnahme wurde zudem das Fahrbahnniveau um etwa fünf bis zehn Zentimeter angehoben.