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Oberbürgermeister Junk muss 31.000 Euro an Stadt zahlen

von Alexander Panknin


Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk wird tief in die Tasche greifen müssen. Foto: Anke Donner
Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk wird tief in die Tasche greifen müssen. Foto: Anke Donner Foto: Anke Donner

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17.01.2017

Goslar. Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk muss 31.000 Euro an die Stadtkasse zurückzahlen. Ein neues Gutachten übertrifft die bisher angegebenen Zahlen damit um ein Vielfaches.


Bereits Mitte letzten Jahres beschloss der Rat der Stadt Goslar eine externe Überprüfung der Nebeneinkünfte des Oberbürgermeisters Dr. Oliver Junk. Aufgefallen warder im Vergleich zur Menge der Nebentätigkeiten recht geringe Betrag an zurückzuzahlenden Geldern für die Jahre 2014 und 2015 - angegeben wurde von der Stadtverwaltung eine Summe von nur 2500 Euro. Rund 60 Nebentätigkeiten in 46 Gesellschaften bekleidet Junk neben seiner Tätigkeit als Oberbürgermeister. Nach einer Empfehlung des Finanzausschusses und dem Beschluss durch den Rat kam es nun zu einer Überprüfung seiner Nebeneinkünfte. Der damit beauftragte Christian Büschen vom Niedersächsische Studieninstitut (NSI) legte daraufhin seine erhobenenZahlen vor. Diese würden den maßgeblichen Höchstbetrag deutlich überschreiten. Es seien im Ganzen 31.000 Euro, die Junk demnach nun an die Stadt zurückzahlen müsse.

Jüngst erschienen nun zwei Vorlagen für die morgige nichtöffentliche Sitzung des Verwaltungsausschusses und den Rat am kommenden Mittwoch, die die Neuberechnung des vom Oberbürgermeister zu zahlenden Betrages festlegen sollen.

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