So läuft die Suche nach neuen Investoren für das „KaiserPfalzQuartier“

Nach dem Tessner-Aus hatte die Stadt Goslar eine Markterkundung veranlasst. Diese ging jetzt zu Ende.

Archivbild
Archivbild | Foto: regionalHeute.de

Goslar. Für die nächsten Schritte der Entwicklung des KaiserPfalzQuartiers hatte die Stadt Goslar im Februar eine Markterkundung zur Identifizierung potenzieller Investoren gestartet. Die Markterkundung, deren Bekanntmachung sowohl national als auch europaweit erfolgte, endete am 18. März. Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner gibt nun in einer Pressemitteilung das Ergebnis hieraus bekannt.



„Wir haben drei Rückmeldungen erhalten, die wir jetzt bewerten. Zwei davon sind dem Markterkundungsverfahren zuzuschreiben. Weitere Informationen folgen zu gegebener Zeit – vermutlich ab April“, so die Oberbürgermeisterin.

Absprung der Investoren


Die Markterkundung wurde nach dem Ausstieg der TessnerRealEstate sowie der Hans-Joachim Tessner-Stiftung im August 2025 erforderlich. Beide waren bis zu diesem Zeitpunkt Investoren des Vorhabens. Politik und Verwaltung hatten sich im Anschluss an den Rückzug darauf verständigt, die Suche nach einem neuen Investor aufzunehmen. Der Rat der Stadt Goslar beschloss noch in seiner letzten Sitzung des vergangenen Jahres, die Verwaltung im Vorgriff auf eine mögliche Ausschreibung mit der Durchführung einer Markterkundung zu beauftragen.

Ziel der Markterkundung war, einen Überblick über potenziell interessierte und geeignete Investoren zu gewinnen. Gleichzeitig sollen Erkenntnisse darüber gewonnen werden, ob und unter welchen Bedingungen eine anschließende Ausschreibung erfolgversprechend durchgeführt werden kann. Mit der Markterkundung habe die Stadt Goslar damit ein klares Signal gesetzt, die Entwicklung des KaiserPfalzQuartiers zukunftsorientiert und in einem transparenten Verfahren voranzutreiben, so die Stadt.

Themen zu diesem Artikel


Bürgermeister Bürgermeister Goslar